Release Radar KW 37: Neue Musik von Massendefekt, LIFESPARK., Cage The Elephant

Neue Musiksignale entdeckt: Im Radio:Active Release Radar sammeln wir jede Woche Songs, Singles, EPs und Alben, die bei uns auf dem Schirm gelandet sind. Für KW 37 / 2026 haben wir diese Releases aus Rock, Metal, K-Pop, Pop und Mix zusammengetragen.
Radar Fokus der Woche
Massendefekt – Massendefekt
MASSENDEFEKT kündigen zum 25 jährigen Bandjubiläum für den 11.09.26 ihr selbstbetiteltes Album via MD Records/Warner an.
Musikalisch zeigt sich das Album so direkt und ungefiltert wie lange nicht. Mit der klaren Ansage, einfach das zu machen, worauf sie Bock haben, ging die Band ins Studio. Produziert und aufgenommen größtenteils in Eigenregie, entstand ein Werk, das nah an der Band und am Moment ist. Der kreative Prozess lief so frei und intensiv wie selten zuvor, die Songausbeute entsprechend hoch. Für Mix und Master sorgte Michael Czernicki (Rock Or Die Studios) und gab dem Album den nötigen Druck: frisch, direkt und auf den Punkt.
LIFESPARK. – Everglow
Mit „Everglow“ veröffentlichen Lifespark. ihr Debütalbum – einen Longplayer, der modernen Alternative Rock und Post-Hardcore mit atmosphärischer Tiefe und internationalem Anspruch verbindet. Die Band aus Koblenz hat sich mit starken Singles und intensiver Live-Präsenz bereits europaweit einen Namen gemacht.
Schon der Titel schlägt die Brücke zum Bandnamen: Aus dem Funken – dem spark, der schon im Bandnamen steckt – wird ein bleibendes Leuchten, ein Everglow. Genau darum geht es auf diesem Album. Auch wo es laut wird, richtet „Everglow“ den Blick auf das, was bleibt: den ehrlichen, verletzlichen Kern hinter der Oberfläche. Die Songs erzählen von inneren Kämpfen, Selbstzweifeln und dem Mut, sich neu zu definieren – getragen von hymnischen Hooks, druckvollen Gitarren und unerwarteten Breakdowns. Aus einem kleinen Funken kann etwas entstehen, das bleibt: ein Licht für alle, die sich verloren fühlen, ohne sich selbst aufzugeben. „Petals like snow falling so low but you’re still breathing“, heißt es im Titeltrack – ein Bild für genau diese Widerstandskraft.
Cage The Elephant – Dying In Reverse
Seit 20 Jahren mischt Cage The Elephant rund um Frontmann Matt Shultz die Alternative- und Garage-Rock-Szene auf – mit sechs Studioalben und einem Sound, der Blues-, Punk- und Psychedelic-Einflüsse mühelos verschmilzt. Die aus Kentucky stammende sechsköpfige Band bleibt sich dabei treu: roh, energiegeladen und nie vorhersehbar.
Mit „Dying In Reverse“ beschreibt Shultz einen persönlichen Wendepunkt – das Loslassen des eigenen Egos und eine Neuausrichtung von Haltung und Gefühlswelt. Am 7. September kündigte die Band die passende EU- und UK-Tour für Februar 2027 an, mit drei Deutschland-Terminen in Berlin, Hamburg und Düsseldorf.
Noch vorher wartet ein ganz anderer Auftritt: Am 15. November spielt Cage The Elephant die Halbzeitshow beim NFL-Spiel in München (Patriots vs. Lions) – ein weiterer Beweis dafür, dass die Band längst auch jenseits klassischer Rock-Bühnen zu Hause ist.
almost monday – THANK GOD IT’S ALMOST MONDAY
Almost Monday, das US-amerikanische Indie-Pop-Trio aus San Diego, hat am 09.09. sein zweites Studioalbum „THANK GOD IT’S ALMOST MONDAY“ veröffentlicht. Die Band um die drei Schulfreunde Dawson Daugherty (Vocals), Cole Clisby (Gitarre) und Luke Fabry (Bass) knüpft damit an ihren bisherigen Erfolg an: Mit der Single „can’t slow down“ (2024) landete das Trio seinen ersten #1-Hit in den Billboard Alternative Airplay Charts. International kommt Almost Monday über den gesamten Katalog hinweg auf mehr als 1,5 Milliarden Streams und spielte bereits ausverkaufte Headline-Touren in den USA, UK und Europa.
Das neue Album markiert eine deutliche Weiterentwicklung gegenüber dem Debüt „DIVE“ und spiegelt das persönliche Wachstum der Band wider. Inhaltlich fängt „THANK GOD IT’S ALMOST MONDAY“ die Höhen und Tiefen der letzten Jahre ein – von Karriere-Highlights bis zu persönlichen Umbrüchen. Sonisch bewegt sich die Band zwischen sonnigem Alt-Pop und Indie-Rock, das Songwriting fällt dabei introspektiver aus als zuvor.
Als Fokustrack dient „french kids“. Die Inspiration dafür lieferte ein Tourmoment in einem französischen Club: Dort beobachtete die Band Kinder, die sich völlig ungehemmt in der Musik verloren und ganz im Moment lebten. Genau dieses euphorische Gefühl will der Song einfangen.
Alle Releases aus KW 37
Punk
Massendefekt – Massendefekt
MASSENDEFEKT kündigen zum 25 jährigen Bandjubiläum für den 11.09.26 ihr selbstbetiteltes Album via MD Records/Warner an.
Musikalisch zeigt sich das Album so direkt und ungefiltert wie lange nicht. Mit der klaren Ansage, einfach das zu machen, worauf sie Bock haben, ging die Band ins Studio. Produziert und aufgenommen größtenteils in Eigenregie, entstand ein Werk, das nah an der Band und am Moment ist. Der kreative Prozess lief so frei und intensiv wie selten zuvor, die Songausbeute entsprechend hoch. Für Mix und Master sorgte Michael Czernicki (Rock Or Die Studios) und gab dem Album den nötigen Druck: frisch, direkt und auf den Punkt.
The Meffs – Business
Das aus Essex stammende Punk-Duo The Meffs veröffentlicht im Release Radar 37 sein zweites Album „Business“ über FLG.
Über das Album sagen sie: „Business ist alles. Es ist Arbeit, es ist Krieg, es ist Politik, es ist unsere Gesundheit. Business ist wütend und hässlich, es ist verletzlich und spricht für uns alle. Ich wollte ein Album machen, das einen von Anfang bis Ende an die Wand nagelt – und genau das tut ‚Business‘.“ Trotz eines turbulenten Jahres 2025 – mit Support-Shows für The Sex Pistols und The Undertones, ausverkauften Headliner-Konzerten in Großbritannien und Europa sowie Auftritten beim Glastonbury, 2000trees und Download Festival – fanden Lily (Gitarre und Gesang) und Lewis (Schlagzeug) irgendwie die Zeit, elf Songs zu schreiben und aufzunehmen, die zu ihrer bisher politisch aufgeladensten und härtesten Musik zählen.
Unter der Regie von Produzent Dan Weller ist „Business“ ein moderner Punk-Klassiker geworden. Fan-Favoriten wie „So Modern (Keep Up)“ fangen die ganze Energie und den rauen, dreckigen Sound ihrer Live-Shows ein, während der Titeltrack „Business“ kompromisslos zur Sache geht und die Herausforderungen der heutigen Musikindustrie ins Visier nimmt.
Rock
LIFESPARK. – Everglow
Mit „Everglow“ veröffentlichen Lifespark. im Release Radar 37 ihr Debütalbum – einen Longplayer, der modernen Alternative Rock und Post-Hardcore mit atmosphärischer Tiefe und internationalem Anspruch verbindet. Die Band aus Koblenz hat sich mit starken Singles und intensiver Live-Präsenz bereits europaweit einen Namen gemacht.
Schon der Titel schlägt die Brücke zum Bandnamen: Aus dem Funken – dem spark, der schon im Bandnamen steckt – wird ein bleibendes Leuchten, ein Everglow. Genau darum geht es auf diesem Album. Auch wo es laut wird, richtet „Everglow“ den Blick auf das, was bleibt: den ehrlichen, verletzlichen Kern hinter der Oberfläche. Die Songs erzählen von inneren Kämpfen, Selbstzweifeln und dem Mut, sich neu zu definieren – getragen von hymnischen Hooks, druckvollen Gitarren und unerwarteten Breakdowns. Aus einem kleinen Funken kann etwas entstehen, das bleibt: ein Licht für alle, die sich verloren fühlen, ohne sich selbst aufzugeben. „Petals like snow falling so low but you’re still breathing“, heißt es im Titeltrack – ein Bild für genau diese Widerstandskraft.
Paul Coffey – Not Alone
JOHN COFFEY melden sich im Release Radar 37 zurück und veröffentlichen mit „Not Alone“ den Titeltrack ihres gleichnamigen Albums, das am 9. Oktober via Long Branch erscheint – und damit eine ihrer persönlichsten Singles überhaupt.
Hinter dem Song steckt eine Geschichte, die bei einem legendären Pinkpop-Moment beginnt und tragisch endet: Niels van den Ham, der 2015 den Bierbecher warf, den Sänger David Achter de Molen mitten im Publikum fing, nahm sich zwei Jahre später das Leben. „Not Alone“ ist ihm gewidmet.
Über den Song sagt die Band: „Vor zwei Jahren, als wir gerade begonnen hatten, an unserem neuen Album zu schreiben, erfuhren wir, dass Niels van den Ham sich das Leben genommen hatte. Wir haben ‚Not Alone‘ als Erinnerung daran geschrieben, dass Gedanken nicht für immer bleiben. Dass es einen Unterschied machen kann, den Mund aufzumachen. Bei einem Freund. Bei der Familie. Bei einem Fremden. Bei irgendjemandem. Denn Verbindung zählt.“
Leap – Bloodlines
Die britische Alt-Pop-Rock-Band LEAP hat ihre neue Single „Bloodlines“ im Release Radar 37 veröffentlicht – der erste neue Song bei ihrem neuen Label Epitaph Records.
„‚Bloodlines‘ ist unsere erste Single seit unserem Debütalbum im letzten Jahr und das Erste, was wir geschrieben haben, nachdem wir die Platte fertiggestellt hatten“, sagt Jacky. „Im letzten Jahr hat sich für uns viel verändert, und dieser Track fängt irgendwie ein bisschen den Wahnsinn dieser Reise ein. Es ist ein Song über diese kosmische Anziehungskraft, die einen immer wieder zu jemandem zurückbringt, egal wie giftig diese Person auch sein mag, aber er hat trotzdem diese verspielte Seite, als würden wir das Chaos feiern. Wir haben jede Menge Songs geschrieben und können es kaum erwarten, endlich wieder Musik zu veröffentlichen.“
Alternative
Cage The Elephant – Dying In Reverse
Seit 20 Jahren mischt Cage The Elephant rund um Frontmann Matt Shultz die Alternative- und Garage-Rock-Szene auf – mit sechs Studioalben und einem Sound, der Blues-, Punk- und Psychedelic-Einflüsse mühelos verschmilzt. Die aus Kentucky stammende sechsköpfige Band bleibt sich dabei treu: roh, energiegeladen und nie vorhersehbar.
Mit „Dying In Reverse“ beschreibt Shultz einen persönlichen Wendepunkt – das Loslassen des eigenen Egos und eine Neuausrichtung von Haltung und Gefühlswelt. Am 7. September kündigte die Band die passende EU- und UK-Tour für Februar 2027 an, mit drei Deutschland-Terminen in Berlin, Hamburg und Düsseldorf.
Noch vorher wartet ein ganz anderer Auftritt: Am 15. November spielt Cage The Elephant die Halbzeitshow beim NFL-Spiel in München (Patriots vs. Lions) – ein weiterer Beweis dafür, dass die Band längst auch jenseits klassischer Rock-Bühnen zu Hause ist.
Felin – Running Red Lights
Die schwedisch-finnische Künstlerin FELIN meldet im Release Radar sich mit „Running Red Lights“ zurück, der neuesten Single aus ihrem kommenden Album „President of My Own Fanclub“. Kraftvoll, kompromisslos und voller Dringlichkeit ist der Song ein Statement über Mut, Durchhaltevermögen und den unbedingten Willen, seinen Träumen zu folgen – ganz egal, wie oft einem gesagt wird, dass es nicht klappt.
Mit einer Mischung aus Alternative Rock, Pop Punk und Dark Pop erschafft FELIN einen Sound, der gleichermaßen emotional, energiegeladen und empowernd ist. Harte Gitarren treffen auf eingängige Melodien und sprechen all jene an, die sich nie wirklich in vorgegebene Schubladen einordnen konnten.
Indie
almost monday – THANK GOD IT’S ALMOST MONDAY
Almost Monday, das US-amerikanische Indie-Pop-Trio aus San Diego, haben im Release Radar ihr zweites Studioalbum „THANK GOD IT’S ALMOST MONDAY“ veröffentlicht. Die Band um die drei Schulfreunde Dawson Daugherty (Vocals), Cole Clisby (Gitarre) und Luke Fabry (Bass) knüpft damit an ihren bisherigen Erfolg an: Mit der Single „can’t slow down“ (2024) landete das Trio seinen ersten #1-Hit in den Billboard Alternative Airplay Charts. International kommt Almost Monday über den gesamten Katalog hinweg auf mehr als 1,5 Milliarden Streams und spielte bereits ausverkaufte Headline-Touren in den USA, UK und Europa.
Das neue Album markiert eine deutliche Weiterentwicklung gegenüber dem Debüt „DIVE“ und spiegelt das persönliche Wachstum der Band wider. Inhaltlich fängt „THANK GOD IT’S ALMOST MONDAY“ die Höhen und Tiefen der letzten Jahre ein – von Karriere-Highlights bis zu persönlichen Umbrüchen. Sonisch bewegt sich die Band zwischen sonnigem Alt-Pop und Indie-Rock, das Songwriting fällt dabei introspektiver aus als zuvor.
Als Fokustrack dient „french kids“. Die Inspiration dafür lieferte ein Tourmoment in einem französischen Club: Dort beobachtete die Band Kinder, die sich völlig ungehemmt in der Musik verloren und ganz im Moment lebten. Genau dieses euphorische Gefühl will der Song einfangen.
Leoniden – Umami
Mit „Umami“ veröffentlichen LEONIDEN im Release Radar die dritte Single aus ihrem neuen Album „If You Say Forever One More Time, I’ll Remind You That We Die“, das am 01.01.2027 erscheinen wird.
Anders als die beiden bisher veröffentlichten Songs „I Still Feel“ und „choking on dirt“, bei denen man übereinander gestapelt tanzende Menschen beim Hören sofort vor Augen hat, klingt „Umami“ wie eine immer schneller wirbelnde Spirale, die sich höher und höher gen Himmel reckt, während Sänger Jakob Amr ein faszinierendes Gedankenexperiment aufstellt. Amr selbst nennt ihn „meinen Lieblingssong auf dem neuen Album.“
Metal
Slipknot – Arsenal
Spiritbox – Mourning
Die dreimal für den GRAMMY nominierte Band Spiritbox kehrt im Release Radar mit ihrer neuen Single „Mourning“ zurück, die ab sofort über Pale Chord / Rise Records erhältlich ist. Der zutiefst bewegende Titel ist die erste neue Veröffentlichung der Band seit ihrem gefeierten zweiten Album „Tsunami Sea“ und gibt einen ersten Einblick in die Zukunft von Spiritbox.
Courtney LaPlantes leidenschaftlicher, klarer Gesang fließt in „Mourning“ über die atmosphärische Produktion und bewegt sich durch zarte, zurückhaltende Passagen, die allmählich zu schwereren Klangtexturen anschwellen. Ihr Gesang steht dabei stets im Mittelpunkt, während sich im Verlauf des Stücks Schichten aus Gitarre, Percussion und Ambient-Klängen um sie herum aufbauen und wieder zurücktreten. Es ist eine eher zurückhaltende Seite von Spiritbox, die jedoch dennoch Raum für die Härte und die dynamischen Kontraste lässt, die den Kern des Sounds der Band ausmachen.
Callejon – Das Herz ist schwer
Am 1. Januar 2027 erscheint nun Callejons elftes Studioalbum: „Das Herz ist schwer“. Callejon kehren damit zurück zu den Wurzeln des Beerdigungscafes, saugen den Geist ihrer alten Einflüsse ein und gießen all das in vollendete Form. Voll berstender Emotion, skurriltragischschöner Texte, schwarzem Humor und mit einer Handschrift, die Callejon einmalig macht.
Einen ersten Eindruck davon, was mit dem Album auf uns zu kommt, vermitteln Callejon schon jetzt im Release Radar mit dem eindringlichen Titeltrack „Das Herz ist schwer“. Der Song steht ab sofort zum Streamen bereit.
Welche Releases sollten wir als Nächstes auf den Radar nehmen? Schreibt uns eure Tipps und neuen Musiksignale gern in die Kommentare oder über unsere Socials.
Release Radar KW 36: Neue Songs von Paris Paloma, JUPITER JONES x RYKO, President




