Ein Kurztrip nach Los Angeles

Ein bisschen Los Angeles im Dresdner Beatpol: Am 26. September waren The Props als Support von Jupiter Jones zu Gast. Die Band aus LA ist aktuell auf ihrer ersten Deutschlandtour unterwegs und hatte zu diesem Zeitpunkt bereits Halt in Münster, Karlsruhe und Wiesbaden gemacht. Nach Dresden geht es weiter über Erlangen, Hannover und Leipzig bis nach Berlin, Rostock, Wolfsburg und Hamburg.
Mit Vollgas auf die Bühne
Eine gute halbe Stunde bekommen The Props an diesem Abend – und die wird ausnahmslos genutzt. Von der ersten Minute an gibt die Band ordentlich Gas auf der Bühne. Musikalisch geht es eindeutig in Richtung Indie und Alternative, mit Einflüssen aus Post-Punk und New Wave. Besonders schön ist dabei, dass man der Musik anmerkt, dass hier wirklich fünf Leute zusammen auf der Bühne stehen und miteinander spielen. Die Songs haben etwas Handgemachtes und Direktes, nichts wirkt übermäßig glatt oder auf Hochglanz produziert. Genau das passt ziemlich gut in den Beatpol.
Vor allem der direkte Kontakt zum Publikum funktioniert. Die Band animiert, scherzt, geht auf die Zuschauer ein – beiden Seiten haben sichtlich ihren Spaß. Für eine Band, die in Deutschland gerade erst ihr Publikum aufbaut, ist das ein ziemlich guter Einstand.



Auf großen Bühnen kennt man sich aus
Ganz nebenbei gibt es bei The Props auch eine interessante Familienverbindung zur Rockwelt: Gitarrist Dawson Kroeger ist der Sohn von Mike Kroeger, Bassist und Gründungsmitglied von Nickelback. Musikalisch gehen The Props allerdings deutlich in eine andere Richtung und zeigen, dass sie längst ihren eigenen Sound gefunden haben.
Jupiter Jones macht den Abend komplett
Danach übernehmen Jupiter Jones. Auch hier ist schnell klar, dass sich das Publikum auf einen unterhaltsamen Abend einstellen kann. Die Band um Nicholas Müller liefert eine energiegeladene Show und bekommt den Beatpol immer wieder zum Mitsingen. Spätestens bei „Still“, dem wohl bekanntesten Song der Band, wird aus dem Konzertabend endgültig ein gemeinsamer Clubmoment.
Für Jupiter Jones und The Props geht die Tour noch bis zum 4. Oktober weiter. Die nächsten Stationen sind Leipzig, Berlin, Rostock, Wolfsburg und schließlich Hamburg.



Fazit: Gute Laune garantiert
Am Ende bleibt bei mir vor allem hängen, dass The Props richtig Spaß gemacht haben. Ich kannte die Band vorher noch nicht und war deshalb umso positiver überrascht, wie viel Energie sie in ihre gute halbe Stunde auf der Bühne gesteckt haben.
Gerade dieses direkte und handgemachte an ihrer Musik hat mir dabei gut gefallen. Dazu die Interaktion mit dem Publikum – man hatte einfach das Gefühl, dass die fünf selbst genauso viel Spaß an dem Abend hatten wie die Leute davor.
Für mich waren The Props deshalb definitiv eine der positiven Entdeckungen des Abends. Bei einer erneuten Tour durch Deutschland werdet ihr mich definitiv im Publikum finden!
























