Max Herre und Joy Denalane: Als die letzten Töne langsam verklungen sind, bleibt nicht nur großer Applaus zurück. Es bleibt vor allem das Gefühl, dass sich das lange Warten gelohnt hat. Manche Konzerte sind einfach mehr als ein Termin im Kalender. Sie erzählen eine Geschichte. Diese hier begann mit einer Enttäuschung und endete – ein Jahr später – mit einem glücklichen Publikum, vielen lächelnden Gesichtern und einem Sommerabend, den Jena so schnell nicht vergessen wird.
Mari Froes braucht keine große Show. Keine lauten Gitarren, keine spektakulären Effekte und kein aufwendiges Bühnenbild. Was sie mit nach Jena brachte, war viel wertvoller: eine außergewöhnliche Stimme, wunderbare Musiker und Lieder, die sich anfühlten wie ein warmer Sommerabend. Mal verträumt, mal verspielt, mal voller Sehnsucht – aber immer mit einer Leichtigkeit, die den gesamten Theatervorplatz umhüllte.
Die Kulturarena Jena hat an diesem Sommerabend nicht nur ein Konzert erlebt. Sie hat erlebt, wie Musik Menschen verbindet, wie Groove alle Altersgruppen mitreißen kann und wie eine Künstlerin mit unbändiger Leidenschaft einen ganzen Platz zum Tanzen bringt. Nik West hinterließ nicht einfach nur einen starken Eindruck – sie hinterließ das Gefühl, Zeuge eines ganz besonderen Konzertabends geworden zu sein.
Nach einem Abend, der mit Blitz, Donner und Unsicherheit begann, blieb am Ende vor allem eines zurück: tiefe Dankbarkeit. Dankbarkeit für eine außergewöhnliche Künstlerin, eine großartige Band, ein Publikum, das geduldig wartete, und eine Kulturarena-Crew, die einmal mehr bewiesen hat, warum diese Veranstaltungsreihe zu den schönsten Open-Air-Spielstätten Deutschlands gehört.
Dieses Konzert, von dem man vorher vielleicht nur den Namen kannte. Diese Band, die man eher zufällig entdeckt hat. Dieser magische Kulturarena-Moment, bei dem plötzlich alles zusammenpasst: die warme Sommerluft über dem Theatervorplatz, das Klirren der Bierbecher, das Licht zwischen den Bäumen und eine Musik, die einen völlig unerwartet erwischt.
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Die Band spielte sich und die Menge in einen Rausch, der bis in die letzte Reihe übersprang. Und genau darum ging es an diesem Abend: gemeinsam loslassen, tanzen, Spaß haben. Viel, viel, viel Spaß.
Ein perfekter Abend: Jan Delay hat mit seiner Band nicht nur ein Jubiläum gefeiert, sondern auch den Petersberg in eine riesige Tanzfläche verwandelt. Stimmung top, Wetter perfekt, Location traumhaft – mehr braucht es eigentlich nicht für einen unvergesslichen Sommerabend.
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Mourning [A] BLKstar haben gezeigt, wie viel Kraft Musik haben kann. Und wie sehr sie uns verbinden kann – auch wenn wir ganz verschieden sind. Die Kulturarena ist und bleibt für mich ein Ort, an dem ich mich wiederfinde. Sie ist Heimat, Musik, Gefühl – und einfach ein Stück Sommerglück.
Ich freue mich schon auf die nächsten Abende. Vielleicht sehen wir uns dort.













