27 Jahre Highfield – das bedeutet 27 Jahre Musik, Begegnungen, Freundschaften, Sommer, Regen, Staub, Sonnenuntergänge, Campinggeschichten und unzählige Konzerte. Manche Menschen werden sich wahrscheinlich noch Jahre später daran erinnern, welche Band sie bei ihrem ersten Highfield gesehen haben. Andere werden von ihrem schönsten Festivalmoment erzählen. Und wieder andere vielleicht einfach sagen: „Ich war dabei.“
ON STAGE
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Festivalerinnerungen entstehen oft genau in diesen kleinen Momenten.
Und vielleicht genießen wir sie in diesem Jahr ein bisschen bewusster.
Als der Samstag langsam in die Nacht übergeht, möchte eigentlich niemand daran denken, dass nur noch ein Festivaltag bleibt. Noch einmal wird getanzt, noch einmal werden Stimmen heiser und irgendwo beginnt schon die nächste kleine Highfield-Geschichte.
Der erste Local Frequency hat eindrucksvoll gezeigt, wie lebendig die regionale Musikszene ist und wie viel Begeisterung kleine, liebevoll organisierte Veranstaltungen auslösen können. Bleibt zu hoffen, dass dieser gelungene Auftakt nicht der letzte gewesen ist. Denn Formate wie dieses geben Künstlerinnen und Künstlern eine Bühne, bringen Menschen zusammen und zeigen, dass Kultur manchmal genau dort am schönsten ist, wo sie ganz nah und ohne große Distanz erlebt werden kann.
Max Herre und Joy Denalane: Als die letzten Töne langsam verklungen sind, bleibt nicht nur großer Applaus zurück. Es bleibt vor allem das Gefühl, dass sich das lange Warten gelohnt hat. Manche Konzerte sind einfach mehr als ein Termin im Kalender. Sie erzählen eine Geschichte. Diese hier begann mit einer Enttäuschung und endete – ein Jahr später – mit einem glücklichen Publikum, vielen lächelnden Gesichtern und einem Sommerabend, den Jena so schnell nicht vergessen wird.
Die Kulturarena Jena hat an diesem Sommerabend nicht nur ein Konzert erlebt. Sie hat erlebt, wie Musik Menschen verbindet, wie Groove alle Altersgruppen mitreißen kann und wie eine Künstlerin mit unbändiger Leidenschaft einen ganzen Platz zum Tanzen bringt. Nik West hinterließ nicht einfach nur einen starken Eindruck – sie hinterließ das Gefühl, Zeuge eines ganz besonderen Konzertabends geworden zu sein.
Tanita Tikaram hat an diesem Abend keine große Show gebraucht. Sie brauchte keine lauten Effekte und kein Feuerwerk. Ihre außergewöhnliche Stimme, ihre großartigen Musiker und Lieder, die Menschen seit Jahrzehnten begleiten, waren mehr als genug.
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Mit dem Ultrabowl haben die Broilers eindrucksvoll bewiesen, warum sie zu den wichtigsten deutschsprachigen Punkrock-Bands zählen













