Highfield Festival 2026 – Samstag: Gemeinsam Erinnerungen schaffen

Der Samstag beginnt mit diesem typischen Festivalgefühl, das sich schwer beschreiben lässt, wenn man nicht selbst mittendrin ist. Überall sind Menschen unterwegs, irgendwo läuft Musik, vor den Bühnen bilden sich die ersten Schlangen und der See liegt nur wenige Schritte entfernt. Eigentlich könnte es ein ganz normaler Highfield-Samstag sein.

Aber dieses Jahr ist nichts ganz normal.
Nach fast 30 Jahren ist das Highfield 2026 zunächst das letzte Festival in dieser Form. Und je länger der Tag dauert, desto stärker wird einem bewusst, dass gerade Erinnerungen entstehen, die man vielleicht irgendwann mit einem Satz beginnen wird: „Weißt du noch damals beim letzten Highfield?“
Vielleicht liegt genau darin die besondere Stimmung dieses Samstags. Die Menschen genießen den Moment. Sie bleiben noch ein bisschen länger vor der Bühne, singen noch etwas lauter und feiern gemeinsam, als wollten sie diesen Tag für später festhalten.


ZSK bringen mit ihrem Punkrock bereits am frühen Tag ordentlich Energie mit. Vor der Bühne wird gesprungen und mitgesungen. Danach sorgen Querbeat mit ihrem Brass-Pop für einen völlig anderen Klang. Die Mischung funktioniert und zeigt einmal mehr, was das Highfield seit Jahren ausmacht: Unterschiedliche musikalische Welten treffen aufeinander und feiern trotzdem gemeinsam.






Mit Zartmann wird es anschließend etwas persönlicher. Seine Musik trifft bei vielen Besuchern einen Nerv und sorgt für eine besondere Verbindung zwischen Bühne und Publikum.





Dann wird es international. Die Dropkick Murphys bringen ihren unverwechselbaren Folk-Punk nach Großpösna und verwandeln das Gelände in eine große Tanzfläche. Es wird laut, wild und ausgelassen – genau so, wie man es sich von einem Festival wünscht.






Mit 01099 geht es später wieder in Richtung deutschsprachiger Hip-Hop. Das Dresdner Kollektiv zieht viele junge Fans vor die Bühne und sorgt für einen weiteren musikalischen Höhepunkt des Tages.





Und dann kommt Kraftklub.
Die Chemnitzer gehören zu den Bands, bei denen man schon vor dem ersten Ton spürt, dass jetzt ein ganz besonderer Moment bevorsteht. Vor der Bühne wird es eng, die Menge bewegt sich und die Songs werden von tausenden Stimmen mitgetragen. Ein Auftritt, der perfekt zu diesem besonderen Highfield-Jahr passt.





Auch auf der Club Stage gab es einiges zu entdecken. Yung Pepp, Vicky, Raum27, Ritter Lean und Das Lumpenpack zeigen, dass ein Festival nicht nur von den Headlinern lebt.

















An der Electric Beach sorgen Miami Lenz, Austin, Clara B2B Flavius und DJ Sportschuh dafür, dass auch abseits der Hauptbühnen weitergefeiert wird.
Und vielleicht ist es gerade diese Mischung, die am Samstag so deutlich macht, was das Highfield über drei Jahrzehnte ausgemacht hat. Es sind nicht nur die Bands. Es sind die Menschen, die gemeinsam vor einer Bühne stehen. Die Freunde, die sich jedes Jahr wieder treffen. Die neuen Bekanntschaften auf dem Campingplatz. Der Song, den man plötzlich mit einer ganz bestimmten Erinnerung verbindet.
Festivalerinnerungen entstehen oft genau in diesen kleinen Momenten. Und vielleicht genießen wir sie in diesem Jahr ein bisschen bewusster.
Als der Samstag langsam in die Nacht übergeht, möchte eigentlich niemand daran denken, dass nur noch ein Festivaltag bleibt. Noch einmal wird getanzt, noch einmal werden Stimmen heiser und irgendwo beginnt schon die nächste kleine Highfield-Geschichte.
Noch ist das Wochenende nicht vorbei. Und deshalb wird gefeiert.




