Mcfly – Listening Party: Young Dumb Thrills

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Mcfly releasen heute ihr 6. Studioalbum Young Dumb Thrills! Dazu luden sie zu einer Listening-Party auf Discord ein. 

 

Das konnte ich mir natürlich nicht entgehen lassen, denn seit 2012 wartete ich auf das berühmte Album Nummer 6.

Doch bevor der große Spaß los ging schafften es die Galaxy Defender (der Fandom-Name von McFly) den Server zum Absturz zu bringen. Eine wirklich coole Idee Discord für eine Listening-Party zu verwenden. Leider muss daran noch gearbeitet werden, damit die Server nicht überlasten. Nach dem kleinen Crash ging die Listening-Party weiter auf Dougie Poynters (Bassist) Twitch-Channel.  Gut 1800 Leute waren dabei. Vertreten aus England, Japan, Spanien, Brazilien, Deutschland uvm.

 

OH YEAH! 

Eingeleitet wurde das Album von der bereits releasten Single Happiness. Und das Glück sowie Vorfreude auf das kommende Album machte sich in mir breit. Happiness ist jetzt nicht unbedingt mein Lieblings-Lied vom Album, aber definitiv ein echter Ohrwurm und radiotauglich. Wird Zeit, dass sich auch deutsche Radios dazu überwinden McFly im deutschen Raum auszustrahlen. Hierzulande sind sie definitiv underrated.

Es folgen Another Song About LoveYou´re Not Special und Head Up. Obwohl keines ihrer Alben sich musikalisch zu sehr ähnelt und die Jungs mit jeder Platte etwas Neues ausprobieren, kann man dennoch McFly überall heraushören. Die Harmonie, die Tom und Danny in ihren Stimmen haben sind unverkennbar. Sehr positiv fällt mir auch unter anderem im Song Head Up auf, dass auch Dougie (Bassist) eine Menge Gesangsparts bekommen hat. Generell scheinen hier alle ihre Scheinwerfer-Momente zu haben, so dass keiner übergangen wird. Bei McFly gibt es kein “Frontmann” und der Rest. Es ist Familie. 

 

 

Mit Growing Up haben wir einen Track der mir besonders an den Instrumenten mega gut gefällt. Es hat wohl eines meiner liebsten Bass-Lines überhaupt! Hut ab, Dougie. Dieses Lied entstand ebenfalls in Zusammenarbeit mit Sänger Mark Hoppus von Blink 182. Hier trifft Mcfly auf Blink 182 und die Kombi ist einfach perfekt. Mit diesem Song ist auch ein großer Fan-Traum von Bassist Dougie Poynter wahr geworden, der ein großer Fan von der Punk-Band ist. 

 

DANNY JONES – MCFLY´s GÄNSEHAUT-STIMME

Nach diesem gute Laune Song wird es mit Sink Or Sing und Like I Can emotional und bei mir stellen sich sofort die Armhaare auf, als Dannys Stimme ertönt. Vorweg: Danny Jones ist einer meiner absoluten Lieblings-Vocalisten. Die Emotionlität und Stärke in seiner Stimme holt mich immer wieder ab. Demnach muss man sich nicht wundern, dass Sink or Sing zu mein Lieblings-Track des Albums auserwählt wurde. Auch Like I Can ist ein typischer Danny Jones Song. Allerdings verstehe ich absolut nicht, weshalb man Dannys Stimme mit Auto-Tune glattbügeln muss? Das hatte er absolut nicht nötig und versaut mir irgendwie den an sich tollen Song. 

Fröhlich und mit ordentlicher Portion guter Laune geht es mit Wild and Young und Not The End ins Finale. Bei Wild and Young kommen echte  Bruce Springsteen Vibes auf, gewürzt mit einer Prise Sommer-Hit und McFly is Back. 

Not The End ist leider doch das Ende des 12 Song langen Longplayer. Es fängt mit zupfendem Gitarren-Spiel an und wirkt im ersten Moment wie eine traurige und sehr emotionale Ballade, baut sich aber mit jeder Sekunde zu einem optimistischen Pop-Song auf. Ich weiß noch nicht, ob ich mir bei diesem Intro doch eher eine sehr emotionale Ballade gewünscht hätte. Es hatte auf jeden Fall das Potenzial einem innerlich das Herz zu zerreisen. 

Tracklist

  1. Happiness
  2. Another Song About Love
  3. You’re Not Special
  4. Head Up
  5. Tonight Is The Night
  6. Young Dumb Thrills (feat. Rat Boy)
  7. Growing Up (feat. Mark Hoppus)
  8. Mad About You
  9. Sink or Sing
  10. Like I Can
  11. Wild and Young
  12. Not The End

 

Fazit: 

Mcfly verdienen sich 8,5 /10 Megahertz. Die lange Wartezeit hat sich definitiv gelohnt. Ich hatte hohe Erwartungen nach der langen Band-Pause. Aber generell ist das Album sogar noch besser gelungen, als ich mir ausgemalt habe, nachdem ich die ersten beiden neuen Singles gehört hatte. Eine volle Punktzahl gibt es nicht, da ich das Album noch öfter anhören müsste und mich nicht alle Songs direkt beim ersten Mal anhören umgehauen haben. Generell muss ich bei McFly immer wieder manche Songs mehrmals anhören, um mich mit ihnen anzufreunden oder das wahre Potenzial zu erkennen. Demnach kann die Zahl wohl noch auf 9 Megahertz klettern. Für die 10 reicht es aber nicht. Meiner Meinung nach steckt in McFly noch so viel mehr Potenzial, welches sie in Young Dumb Thrills nicht gezeigt haben. Hier heißt es vorerst. Wieder zueinander finden und neu anfangen.