PALEDUSK zerlegen das LOGO Hamburg – Ausnahmezustand zwischen Chaos, Breakdowns und Euphorie

Am 24. Mai 2026 haben PALEDUSK das LOGO Hamburg einmal komplett auseinandergenommen. Schon vor dem Einlass war klar, dass das kein entspannter Sonntagabend wird. Das LOGO war für die Show ehrlich gesagt die perfekte Venue. Klein, stickig, laut – genau so muss sowas sein. Bevor PALEDUSK überhaupt auf die Bühne kamen, gab es drei Support-Acts: Headwreck, Greyhaven und KNOSIS. Jeder von denen hat auf seine eigene Art schon ordentlich Druck gemacht und das LOGO Stück für Stück auf Betriebstemperatur gebracht.

Headwreck haben direkt am Anfang für richtig Energie gesorgt, Greyhaven haben danach noch mehr Chaos und Atmosphäre reingebracht, und KNOSIS haben den Laden endgültig komplett aufgeheizt. Als PALEDUSK dann schließlich auf die Bühne gekommen sind, ging’s eigentlich direkt los. Keine große Einleitung, kein langes Gerede, einfach Vollgas. Keine große Einleitung, kein langes Gerede, einfach Vollgas.
Wer die Band kennt, weiß sowieso, dass bei denen komplett alles zusammenkommt: Metalcore, Hardcore, EDM, Nu Metal und zwischendurch einfach völliger Abriss. Live funktioniert das Ganze nochmal deutlich heftiger als auf Platte. Gerade die Breakdowns haben im LOGO komplett reingekickt.
Vor der Bühne war eigentlich durchgehend Bewegung. Circle Pits, Leute auf Schultern, Crowdsurfer ohne Ende – aber trotzdem alles ziemlich entspannt untereinander. Wenn jemand hingefallen ist, wurde sofort geholfen. Genau diese Mischung macht solche Shows halt immer aus.
Setlist
- I ♡ YOU BABY!!
- SLAY!!
- SUPER NATURAL HIGH
- I’m ready to die for my friends
- NO WAY!!
- PALEHELL
- AFTER DUSK
- BLACK ICE
- AREA PD
- GOOD DEATH
- NO!
- HUGs
- I’M SORRY
- Lose Yourself (Eminem song)
- RUMBLE
- LIGHTS
Vor allem Songs wie „RUMBLE“, „SLAY!!“ oder „PALEHELL“ haben live komplett eskaliert und waren definitiv die lautesten Momente im ganzen Set.
Dazu kam noch die Lichtshow mit den ganzen Strobo-Momenten und hektischen Übergängen – hat perfekt zu diesem komplett überdrehten Sound gepasst. Teilweise hatte man echt das Gefühl, der ganze Laden bewegt sich gleichzeitig.
Spätestens gegen Ende war sowieso niemand mehr still. Das LOGO war komplett am Schwitzen, alle haben mitgeschrien und die Band hat bis zum letzten Song einfach keine Sekunde nachgelassen.
PALEDUSK haben in Hamburg auf jeden Fall gezeigt, warum gerade so viele Leute über sie reden. Das war keine normale Clubshow mehr, sondern eher kontrollierter Ausnahmezustand – und genau deshalb war’s so gut.




