Amy Shark – Cry Forever (VÖ 30.04.2021)

Amy Shark – Cry Forever (VÖ 30.04.2021)
Insgesamt findet sich auf „Cry Forever“ für jeden Geschmack etwas. Tiefgründigkeit, Leichtigkeit, Herz, Gefühl, eingängige Beats, gefühlvolle Melodien und vor allem eine gereifte und authentische Amy Shark! Wer tief in Amys Gefühlswelt bezüglich ihrer Karriere eintauchen möchte, dem empfehle ich den letzten Track des Albums, denn dieser heißt nicht umsonst „Amy Shark“. Die Platte ist ein Muss für jeden Musikliebhaber, der auf ausgereifte Lyrik und künstlerisches Feingefühl Wert legt. Von mir gibt es 9/10 Megahertz!
9
MEGAHERTZ

Amy Shark – Cry Forever (VÖ 30.04.2021)

Radio:Active Bewertung: 9/10 MEGAHERTZ

Geschrieben von: Lisa Hemp

Band: Amy Shark

Album: Cry Forever

Label: Sony Music

Genre: Pop, Rock, Independent, Alternative

Veröffentlichung: 30.04.2021

 

Tracklist:

  1. The Wolves
  2. Everybody Rise
  3. Worst Day Of My Life
  4. C’MON (feat. Travis Barker)
  5. All The Lies About Me
  6. Miss You
  7. Love Songs Ain’t For Us (feat. Keith Urban)
  8. I’ll Be Yours
  9. You’ll Never Meet Anyone Like Me Again
  10. That Girl
  11. Lonely Still
  12. Baby Steps
  13. Amy Shark

 

Am Freitag veröffentlichte die australische, mehrfach mit dem ARIA-Musikpreis ausgezeichnete Singer-/Songwriterin Amy Shark ihr mit Spannung erwartetes Album: „Cry Forever“!

In den letzten Jahren und seit Release des Debüt-Albums „Love Monster“ hat sich die Künstlerin in großen Schritten weiterentwickelt und präsentiert sich auf dem neuen Werk vor allem ehrlich und höchst emotional.

“Ich bin jetzt eine selbstbewusstere Musikerin und Person als die Amy von vor zwei Jahren, und ich habe das Gefühl, dass ich nun bereit bin, einige Dinge aus meinem Leben mitzuteilen, was vorher undenkbar für mich gewesen wäre”, sagt Shark. “Dies sind ein paar der persönlichsten und reflektiertesten Songs, die ich je geschrieben habe, und ich kann es kaum erwarten, sie mit allen zu teilen.“

Amy hatte schon immer ein besonderes Händchen, wenn es ums Songwriting ging und verpackte all ihr Können im Aufnahmeprozess in den USA, Großbritannien, Neuseeland und in Sharks Homestudio.

Für die Produktion der Songs standen ihr eine ganze Reihe erstklassiger und namhafter Produzenten zur Seite: Dann Hume (ARIA-Award 2018 & 2019 „Producer Of The Year“), M-Phazes (Ruel, Eminem), Joe Little (Lorde, Taylor Swift), Jamie Hartman (Lewis Capaldi, Rag ‘n’ Bone Man), Dan Wilson (Adele, Leon Bridges) und Sammy Witte (Harry Styles, King Princess).

Es ist unverkennbar, dass Amy außerdem ein gutes Bauchgefühl hat, wenn es um die Auswahl der Kooperationen geht. Für „Cry Forever“ arbeitete sie mit Größen wie Ed Sheeran, Keith Urban und Travis Barker zusammen.

Den Durchbruch schaffte die Musikerin im Jahr 2016, als sie die Single „Adore“ veröffentlichte. Seitdem begab sie sich auf eine lange Reise und eroberte die Herzen der Fans im Sturm. „Adore“ wurde direkt mit 5 Platin-Awards ausgezeichnet und ebnete den Startschuss der herausragendsten und vielversprechendsten Songwriterin Australiens.

Es folgte der 4-fach mit Platin veredelte Nummer-1-Hit der australischen Airplay-Charts „I Said Hi“ und 2019 die Single „Mess Her Up“, der ebenfalls 2-fachen Platin-Status erreichte.

Ihr Album-Debüt „LOVE MONSTER“ machte der Durchbruch perfekt und untermauerte ihren Erfolg: Der Longplayer bescherte Shark nicht nur Platin, sondern wurde insgesamt neun Mal für den begehrtesten Musikpreis Australiens nominiert. In insgesamt vier Kategorien („Album Of The Year“, „Best Female Artist“, „Best Pop Release“, „Best Producer [Dann Hume]“) konnte er sich gegen die Mitbewerber durchsetzen. „LOVE MONSTER“ war 2018 außerdem das meistverkaufte Album eines australischen Künstlers. „CRY FOREVER” ist nun der Nachfolger des im Jahr 2018 veröffentlichten Albums „LOVE MONSTER“.

3 aufregende Jahre später und viel harte Arbeit machen es nun möglich den neuen Longplayer auf die Ohren packen zu können. „Cry Forever“ sprudelt nur so über, vor liebevoll und persönlich gestalteter Texte. Einige der Songs leben durch einen elektronisch und optimistisch angehauchten Stil, der sich direkt gut anfühlt und zum gut gelaunten Verweilen einlädt. Andere hingegen konzentrieren sich verstärkt auf das wesentliche: die gereifte und einprägsame Stimme der Musikerin, im Einklang mit dem Sound der Gitarre. Diese Songs gehen mir Besonders unter die Haut. Amy hat ein außergewöhnliches Talent dafür, den Zuhörer in die Geschichten Hinein zu ziehen.

Ihre Erzählungen werden lebendig, sobald sie beginnt diese in Melodien/Songs zu verwandeln. Diese Fähigkeit Erfahrungen und Erlebnisse, die nicht immer angenehm sind (Verzweiflung, Herzschmerz, Schwächen…), anhand von Musik in etwas Herzerwärmendes zu verwandeln. Mit den Storys der Tracks dürften sich die meisten Hörer abgeholt fühlen. Fernab von Selbstmitleid oder dem Tadel sich selbst gegenüber. Authentische Songs die Musiker und Konsument in einer ganz eigenen Art und Weise anziehen.

Der erste Track „The Wolves“ überzeugt sofort mit einem neuem erwachseneren Konzept. Weniger ist mehr trifft hier vollkommen zu, ohne am großen Ganzen zu sparen. Amys Stimme erfreut mit einer zugewonnen Portion Selbstbewusstsein. Die harte Arbeit der letzten Jahre ist unverkennbar zu hören. Das Konzept zieht sich durch das Album, wie ein roter Faden: Die Produktion wirkt teils zurückhaltend, um auch wirklich nur das wiederzugeben was der jeweilige Song braucht. Das wirkliche Kunststück daran ist, dass die Tracks beindruckender weise jedoch ausgefüllt wie nie klingen.  Da sitzt, jeder Beat und jede Melodie, um die Geschichten perfekt auszumalen.

Mein persönlicher Lieblingssong ist „C´Mon“ feat. Travis Barker. Die Attitüde des Tracks ist unbeschreiblich anmutig. Die Klavierline und Barkers Talent an den Drums trägt Amy förmlich durch die Nummer.

Insgesamt findet sich auf „Cry Forever“ für jeden Geschmack etwas. Tiefgründigkeit, Leichtigkeit, Herz, Gefühl, eingängige Beats, gefühlvolle Melodien und vor allem eine gereifte und authentische Amy Shark! Wer tief in Amys Gefühlswelt bezüglich ihrer Karriere eintauchen möchte, dem empfehle ich den letzten Track des Albums, denn dieser heißt nicht umsonst „Amy Shark“.

Die Platte ist ein Muss für jeden Musikliebhaber, der auf ausgereifte Lyrik und künstlerisches Feingefühl Wert legt. Von mir gibt es 9/10 Megahertz!

Mehr Informationen:

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