Max Herre und Joy Denalane: Als die letzten Töne langsam verklungen sind, bleibt nicht nur großer Applaus zurück. Es bleibt vor allem das Gefühl, dass sich das lange Warten gelohnt hat. Manche Konzerte sind einfach mehr als ein Termin im Kalender. Sie erzählen eine Geschichte. Diese hier begann mit einer Enttäuschung und endete – ein Jahr später – mit einem glücklichen Publikum, vielen lächelnden Gesichtern und einem Sommerabend, den Jena so schnell nicht vergessen wird.
Mari Froes braucht keine große Show. Keine lauten Gitarren, keine spektakulären Effekte und kein aufwendiges Bühnenbild. Was sie mit nach Jena brachte, war viel wertvoller: eine außergewöhnliche Stimme, wunderbare Musiker und Lieder, die sich anfühlten wie ein warmer Sommerabend. Mal verträumt, mal verspielt, mal voller Sehnsucht – aber immer mit einer Leichtigkeit, die den gesamten Theatervorplatz umhüllte.
Die Kulturarena Jena hat an diesem Sommerabend nicht nur ein Konzert erlebt. Sie hat erlebt, wie Musik Menschen verbindet, wie Groove alle Altersgruppen mitreißen kann und wie eine Künstlerin mit unbändiger Leidenschaft einen ganzen Platz zum Tanzen bringt. Nik West hinterließ nicht einfach nur einen starken Eindruck – sie hinterließ das Gefühl, Zeuge eines ganz besonderen Konzertabends geworden zu sein.
Tanita Tikaram hat an diesem Abend keine große Show gebraucht. Sie brauchte keine lauten Effekte und kein Feuerwerk. Ihre außergewöhnliche Stimme, ihre großartigen Musiker und Lieder, die Menschen seit Jahrzehnten begleiten, waren mehr als genug.





