Four Year Strong - Brain Pain VÖ: 28.02.2020
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Four Year Strong – Brain Pain

Radio:Active Bewertung: 9/10 MEGAHERTZ

Geschrieben von: Liza

Band: Four Year Strong

Album: Brain Pain

Genre: Alternative, Post-Hardcore, Pop-Punk

Plattenlabel: Pure Noise Records

Release: 28.02.2020

 

Tracklist:

  1. It’s Cool
  2. Get out of My Head
  3. Crazy Pills
  4. Talking Myself in Circles
  5. Learn to Love the Lie
  6. Brain Pain
  7. Mouth full of Dirt
  8. Seventeen
  9. Be Good When I’m Gone
  10. The Worst Part Of Me
  11. Usefully Useless
  12. Young at Heart

 

 

Four Year Song haben mit “Brain Pain” ihr erstes Album seit fünf Jahren angekündigt. Ihr siebtes Studioalbum wird am 28. Februar 2020 über Pure Noise Records erscheinen. Sänger und Gitarrist Alan Day sagt über das neue Album:

“We didn’t want to set a strict deadline for this album because we wanted to be sure we took the time to write the best songs possible. In the past our writing and recording was so dependent on getting something out in time to go on tour; this time we really had the opportunity to take our time and work through these ideas.”

Die im Jahr 2001 in Worcester, Massachusettes gegründete US-Pop-Punk Band Four Year Strong macht nun mittlerweile seit zwei Jahrzehnten Musik. Die zu Highschool-Zeiten gegründete Band, besteht seit 2011 in ihrer jetzigen Zusammensetzung mit Dan O’Connor (Gesang, Gitarre), Alan Day (Gesang, Gitarre), Joe Weiss (Bass) und Jackson Massucco (Schlagzeug).

Four Year Strong spielen modernen Pop-Punk mit strukturellen Einflüssen des Hardcore Punk und Metalcore. Die Band hat zusammen mit Bands wie New Found Glory und The Wonder Years den Begriff “Easycore” geprägt und zählt zu den Pionieren des Genres. Auch Elemente des Alternative-Rocks finden sich in der Musik der Band wieder.

Auf ihrem neuen Album verbinden sie die Ansteckungskraft des Pop-Punk mit der Agressivität des Hardcores und brachen dabei mit kreativitätsbegrenzenden Konventionen. Es entstand Sammlung von Songs, die die liebgewonnene Qualitäten der Band bewahrt und gleichzeitig die Bemühungen nach stetiger Neudefinition des eigenen Sounds vorantreibt.

Auf die Frage, wie die Band es geschafft hat über all die Jahre relevant zu bleiben, antwortete Sänger und Gitarrist Dan O’Connor:

“Wir versuchen immer, den Sound unserer Band weiterzuentwickeln. Ich denke, das ist eines der Dinge, die uns von einigen langjährigen aktiven Bands unterscheidet. Manchmal läuft man Gefahr, sich zu sehr mit dem zufrieden zu geben, wo man gerade steht. Wir versuchen immer die Grenzen von Four Year Strong Stück für Stück zu erweitern. Dadurch bleibt es für uns spannend. Früher haben wir immer viele Dinge in den Raum geworfen und haben geschaut, was länger hängen bleibt. Jetzt versuchen wir alles ein wenig durchdachter anzugehen … wie es alte Leute tun würden. Aber wir sind wirklich glücklich, wie alles gekommen ist.”

Mit ihren vorab veröffentlichten Songs “Learn to Love the Lie”, “Brain Pain” und “Talking Myself in Circles” geben einen guten Vorgeschmack auf das kommende Album.

“Learn to Love the Lie” ist einer der ersten Songs des Schreibprozesses und legte den Grundstein für das Album.

 

“It’s about being stuck in a mutually miserable relationship, but you’re both too much of a coward to leave. If you’re going to lie to yourself about being happy, you might as well learn to love it. Let’s not kid ourselves … We’ve all been there.”

~ Dan O’Connor über den Inhalt des Songs.

 

Bei diesem Album haben mich gerade die Songs am meisten angesprochen, bei denen ich beim Blick auf den Titel erst nicht wusste was ich erwarten soll. Gerade der Song “Mouth Full of Dirt” hat sich zu einem meiner Lieblingssongs entwickelt, den ich auch so schnell nicht wieder als Ohrwurm loswerde.

Während der erste Song “It’s Cool” noch eher ruhig beginnt, wird die Grundstimmung des Albums deutlich, kraftvolle emotionale Texte über schlechte Erfahrungen in der Liebe und sich selbst bewusst zu werden wie man mit seinen auch nicht ganz positiven Gefühlen in einer Beziehung oder nach einer Beziehung umgeht. Im Laufe des Songs werden die Sänger von ihren lauten Gitarren und Schlagzeug begleitet “All I have to complain about … It’s cool” ist nicht nur die Textzeile, bevor die Gitarren lauter werden, sondern auch der gefühlt emotionale Stimmungsumbruch. Wodurch deutlich wird, das “It’s cool” durchaus ironisch zu verstehen ist, und all die Schwierigkeiten und Probleme nicht einfach weg sind, sondern einen meist über längere Zeit begleiten.

Verstärkt wird das Thema des Albums mit dem betitelten Namen “Brain Pain”, direkt durch den darauffolgenden Song “Get Out Of My Head”, indem es darum geht, dass man eine bestimmte Person nicht mehr aus dem Kopf kriegt, auch wenn es eher keine positiven Gedanken sind.

 

Wer die Jungs live erleben will, hat Glück, denn im Mai 2020 gehen sie auf Europa Tour und machen dabei sogar zweimal Halt in Deutschland, Tickets gibt es noch bei Eventim zu kaufen.

 

Tourdaten für Deutschland:

https://www.eventim.de/artist/four-year-strong/?affiliate=EVE

 

  1. Mai 2020 – Gebäude 9, Köln
  2. Mai 2020 – Cassiopeia, Berlin

 

Video zu Learn to Love the Lie

 

 

Zusammenfassend kann man sagen, dass es keine Überraschung ist, das Four Year Strong über zwei Jahrzehnte immer noch relevant sind. Durch ihre gelungene Verarbeitung ihres “Brain Pain” mit emotionalen Texten, mit Themen mit denen sich ihre Fans identifizieren können, vermischten Genres und lautstarken, ausdrucksvollen Instrumenten ist ihnen erneut ein ausgezeichnetes Album gelungen, dass ich mir auf jeden Fall in meine Lieblingssongs Playlist packen werde.

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