The Ghost Inside trennen sich kurz nach ihrem Comeback von ihrem Bassisten Jim Riley.

 

 

“Wir sind hier, um zu sagen, dass wir als Band Rassismus voll und ganz verurteilen und die Black Community im Kampf gegen systematischen Rassismus unterstützen.”

 

Eigentlich sollte es das Comeback für die Band The Ghost Inside werden. Nachdem sie für fünf Jahre nach dem schrecklichen Busunfall sich wieder aufrafften und ein neues Album produzierten, scheint ihre Rückkehr seitens der Fans groß gefeiert zu werden. Aber auch nur kurz. Die Band setzte ein Zeichen gegen Rassismus und bekam dabei viel Gegenwind. Über Twitter wurden Rassismusvorwürfe gegen Jim Riley geäußert. Drummer Rashod Jackson von Bracewar warf dem Bassisten öffentlich vor, rassistische Bemerkungen gegen den dunkelhäutigen Tour-Busfahrer geäußert zu haben. Die Vorwürfe wurden seitens anderer Musiker, die mit der Band in Kontakt stehen, bestätigt.

The Ghost Inside trennen sich mit sofortiger Wirkung von ihrem Bassisten Jim Riley

Bereits nach einem Tag, als die Stimmen laut wurden, zog die Band die Konsequenzen. Zwar hätten sie die rassistischen Worte persönlich nie gehört, könnten es aber nicht dulden und unkommentiert lassen. Auch Rileys Statement und öffentliche Entschuldigung konnte an dieser Entscheidung nichts mehr ändern. Die Band trennt sich endgültig von ihrem Bassisten. Ob ein Nachfolger gesucht wird, oder sich etwas an der Bandkonstellation ändern wird, bleibt noch abzuwarten.

 

 

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