Als Agnes Obel mit ihrer Musik den Theatervorplatz in ihren ganz eigenen Kosmos verwandelte, wurde es plötzlich ganz still. Nicht nur im Publikum, sondern irgendwie auch in einem selbst. Klavier, Stimme, feine Melodien und diese ganz besondere Mischung aus Melancholie und Licht füllten den Raum. Ihre Musik musste sich nie in den Vordergrund drängen, sie war einfach da – und genau deshalb konnte man sich ihr kaum entziehen.
Nach einem Abend, der mit Blitz, Donner und Unsicherheit begann, blieb am Ende vor allem eines zurück: tiefe Dankbarkeit. Dankbarkeit für eine außergewöhnliche Künstlerin, eine großartige Band, ein Publikum, das geduldig wartete, und eine Kulturarena-Crew, die einmal mehr bewiesen hat, warum diese Veranstaltungsreihe zu den schönsten Open-Air-Spielstätten Deutschlands gehört.



