Gestern Abend spielten MIA. im Club Central – und was soll man sagen: Das war wieder einmal genau diese Mischung aus Nähe, Energie und ehrlicher Freude, die man bei ihnen einfach erwartet.

Den Abend eröffnet hat Verifiziert, die man ja schon von früheren Support-Shows kennt. Und auch diesmal hat sie das Publikum direkt abgeholt. Man merkt ihr auf der Bühne einfach an, wie viel Spaß sie am Performen hat – das wirkt kein bisschen aufgesetzt, sondern total echt. Es hat wirklich Freude gemacht, ihr zuzuschauen. Auch musikalisch bringt sie einiges mit, ihre Songs bleiben hängen und machen Lust, tiefer reinzuhören. Gespielt hat sie von 20:00 bis 20:30 Uhr und damit einen richtig starken Einstieg hingelegt.


Der Club selbst – ich sag’s immer wieder – ist einfach ein wunderschöner Ort. Nicht zu groß, nicht zu klein, genau die richtige Größe für solche Abende. Solange draußen noch die Sonne scheint, fallen die Strahlen durch die Halle, was für eine richtig angenehme, fast schon magische Atmosphäre sorgt. Später übernimmt dann die Lichtshow von der Bühne und taucht alles in ein ganz anderes, intensiveres Setting. Dazu kommt die liebevoll eingerichtete Bar mit den vielen hängenden Lampen – ich komme wirklich jedes Mal gern hierher zurück.

Pünktlich 21 Uhr haben MIA. dann die Bühne gestürmt – und man hat sofort gespürt: Die haben das vermisst. Diese Energie, dieses Wiedersehen mit dem Publikum. Zwischendurch wurde auch immer wieder erwähnt, wie lange es die Band mittlerweile gibt – nächstes Jahr feiern sie tatsächlich ihr 30-jähriges Bestehen. Sie selbst sprechen von einer „Langzeit-Fernbeziehung“ zu ihren Fans. Und irgendwie trifft das genau den Punkt: Auch wenn man sich lange nicht sieht, fühlt es sich sofort wieder vertraut an.
Die Show selbst war – wie man es kennt – voller Elan, super sympathisch und einfach mitreißend. Eine Mischung aus alten Klassikern, die wirklich jeder kennt, und den brandneuen Songs, die trotzdem nichts von ihrer Wirkung verloren haben. Entsprechend laut wurde im ganzen Club mitgesungen. Stillstehen? Unmöglich. Es wurde getanzt, gelacht, gefeiert – die Stimmung war durchgehend auf einem richtig hohen Level.

Ein besonders schöner Moment: Die kleinen Kinder im Publikum wurden von der Band nach vorne in den Graben geholt. Eine total liebe Geste – sie sehen mehr, sind sicher und werden gleichzeitig Teil dieses Erlebnisses. Das ist typisch für MIA. und macht sie einfach nochmal ein Stück nahbarer.
Und als wäre das alles nicht genug gewesen, gab es am Ende gleich zwei Mal Zugabe– weil das Publikum sie einfach nicht gehen lassen wollte.


Alles in allem: ein rundum gelungener Abend. Wer MIA. noch nicht live gesehen hat, sollte das definitiv nachholen. Es lohnt sich.
Weitere Eindrücke und die kompletten Tour-Termine findet ihr im Bericht vom Radioactive Magazin – dort ist die gesamte Tour nochmal ausführlich zusammengefasst:MiA. Live 2026




