Ultrabowl: Die Broilers schreiben Geschichte in der Merkur-Spiel-Arena
Über 48.000 Menschen, ein seit anderthalb Jahren ausverkauftes Stadion und das größte eigene Headliner-Konzert ihrer Bandgeschichte: Mit dem Ultrabowl haben die Broilers eindrucksvoll bewiesen, warum sie zu den wichtigsten deutschsprachigen Punkrock-Bands zählen. Support gab’s standesgemäß von den New-York-Hardcore-Urgesteinen Agnostic Front und der Ibbenbürener Punk-Institution Donots.

Zwei starke Vorbands
Agnostic Front eröffneten mit kompromisslosem New-York-Hardcore alter Schule – spätestens bei „Gotta Go“ kochte die Stimmung erstmals über, inklusive Circle Pits. Danach übernahmen die Donots und bestätigten mit „Auf sie mit Gebrüll“ und „Calling“ einmal mehr ihren Ruf als eine der beliebtesten Live-Bands des Landes.


Ein starker Einstieg
Nach einer Choreografie der Rhein-Fire-Cheerleader Pyromaniacs betraten die Broilers pünktlich um 20:45 Uhr unter tosendem Applaus die Bühne. Mit „Zurück zum Beton“, „Wo es hingeht“ und „Schwerverliebter Hooligan“ ging’s los, während vorne getanzt und wenige Meter dahinter schon gepittet wurde. Spätestens bei „Harter Weg (Go!)“ und „In ein paar Jahren“ verwandelte sich das gesamte Infield in ein Meer aus singenden, feiernden Menschen.

Haltung und große Bilder
Sänger Samy Amara machte zwischen den Songs mehrfach deutlich, wofür die Band steht: Herkunft, Aussehen oder sexuelle Orientierung spielen keine Rolle – entscheidend ist, wie man anderen begegnet. Passend dazu tauchten Hunderte Luftschlangen die Arena in ein Farbenmeer. Bei „Nach Hause kommen“ und „Ihr da oben“ gedachte die Band der Menschen, die nicht mehr da sind, bevor bei der „Held in unserer Mitte“ gleich mehrere große Circle Pits übers Infield gingen.

Hymnen bis zum Sonnenuntergang
Als Highlight coverten die Broilers überraschend Pennywise‘ „Bro Hymn“. Über 48.000 Stimmen sangen mit, einer der lautesten Momente des Abends. Mit „Ist da jemand?“ endete das reguläre Set, während die Sonne unterging und immer mehr bengalische Feuer die Arena in rotes Licht tauchten.

Zugaben und Heimatliebe
Im ersten Zugabenblock sorgten „Singe, Seufze, Saufe“, „Ruby Light & Dark“ und vor allem „Nur nach vorne gehen“ für die nächste Intensitätssteigerung, begleitet von zahlreichen Bengalos im Publikum. Für den zweiten Block zogen sich die Musiker Fortuna-Düsseldorf-Trikots an und lieferten eine musikalische Liebeserklärung an ihre Heimatstadt. Mit Zitaten von Marius Müller-Westernhagen, Kraftwerk und einer eigenen Version von „Hier kommt Alex“ als Verbeugung vor den Toten Hosen.
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Feuerwerk zum Abschied
Nach über drei Stunden verabschiedeten sich die Broilers mit „Blume“, während ein Feuerwerk vom Stadiondach den Düsseldorfer Nachthimmel erhellte. Der Ultrabowl war weit mehr als ein Stadionkonzert. Ein Abend voller Gemeinschaft, Emotion und großer Hymnen, für Musikfans
Bilder der Broilers:
Bilder von den Donots:
Bilder von Agnostic Front:
Broilers Open Airs 2026
Kassel, Auestadion
Wien (AT), Arena Open Air – ausverkauft
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St. Goarshausen, Freilichtbühne Loreley – ausverkauft
Rostock, IGA Park
Bremen, Bürgerweide
St. Wendel/Bosen, Festwiese am Bostalsee
Münster, Open Air MCC Halle Münsterland
Zürich (CH), Volkshaus – ausverkauft
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