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Broilers @Ultrabowl in Düsseldorf (c)Erik Hennemann
Broilers @Ultrabowl in Düsseldorf (c)Erik Hennemann
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Ultrabowl: Die Broilers schreiben 2026 Geschichte in der Merkur-Spiel-Arena

Ultrabowl: Die Broilers schreiben Geschichte in der Merkur-Spiel-Arena

Über 48.000 Menschen, ein seit anderthalb Jahren ausverkauftes Stadion und das größte eigene Headliner-Konzert ihrer Bandgeschichte: Mit dem Ultrabowl haben die Broilers eindrucksvoll bewiesen, warum sie zu den wichtigsten deutschsprachigen Punkrock-Bands zählen. Support gab’s standesgemäß von den New-York-Hardcore-Urgesteinen Agnostic Front und der Ibbenbürener Punk-Institution Donots.

Broilers @Ultrabowl in Düsseldorf (c)Erik Hennemann
Broilers @Ultrabowl in Düsseldorf (c)Erik Hennemann

 

Zwei starke Vorbands

Agnostic Front eröffneten mit kompromisslosem New-York-Hardcore alter Schule – spätestens bei „Gotta Go“ kochte die Stimmung erstmals über, inklusive Circle Pits. Danach übernahmen die Donots und bestätigten mit „Auf sie mit Gebrüll“ und „Calling“ einmal mehr ihren Ruf als eine der beliebtesten Live-Bands des Landes.

Agnostic Front @Ultrabowl in Düsseldorf (c)Erik Hennemann
Agnostic Front @Ultrabowl in Düsseldorf (c)Erik Hennemann
Donots @Ultrabowl in Düsseldorf (c)Erik Hennemann (2)
Donots @Ultrabowl in Düsseldorf (c)Erik Hennemann (2)

 

Ein starker Einstieg

Nach einer Choreografie der Rhein-Fire-Cheerleader Pyromaniacs betraten die Broilers pünktlich um 20:45 Uhr unter tosendem Applaus die Bühne. Mit „Zurück zum Beton“, „Wo es hingeht“ und „Schwerverliebter Hooligan“ ging’s los, während vorne getanzt und wenige Meter dahinter schon gepittet wurde. Spätestens bei „Harter Weg (Go!)“ und „In ein paar Jahren“ verwandelte sich das gesamte Infield in ein Meer aus singenden, feiernden Menschen.

Broilers @Ultrabowl in Düsseldorf (c)Erik Hennemann
Ultrabowl in Düsseldorf (c)Erik Hennemann

 

Haltung und große Bilder

Sänger Samy Amara machte zwischen den Songs mehrfach deutlich, wofür die Band steht: Herkunft, Aussehen oder sexuelle Orientierung spielen keine Rolle – entscheidend ist, wie man anderen begegnet. Passend dazu tauchten Hunderte Luftschlangen die Arena in ein Farbenmeer. Bei „Nach Hause kommen“ und „Ihr da oben“ gedachte die Band der Menschen, die nicht mehr da sind, bevor bei der „Held in unserer Mitte“ gleich mehrere große Circle Pits übers Infield gingen.

Broilers @Ultrabowl in Düsseldorf (c)Erik Hennemann
Ultrabowl in Düsseldorf (c)Erik Hennemann

 

Hymnen bis zum Sonnenuntergang

Als Highlight coverten die Broilers überraschend Pennywise‘ „Bro Hymn“. Über 48.000 Stimmen sangen mit, einer der lautesten Momente des Abends. Mit „Ist da jemand?“ endete das reguläre Set, während die Sonne unterging und immer mehr bengalische Feuer die Arena in rotes Licht tauchten.

Broilers @Ultrabowl in Düsseldorf (c)Erik Hennemann
Ultrabowl in Düsseldorf (c)Erik Hennemann

 

Zugaben und Heimatliebe

Im ersten Zugabenblock sorgten „Singe, Seufze, Saufe“, „Ruby Light & Dark“ und vor allem „Nur nach vorne gehen“ für die nächste Intensitätssteigerung, begleitet von zahlreichen Bengalos im Publikum. Für den zweiten Block zogen sich die Musiker Fortuna-Düsseldorf-Trikots an und lieferten eine musikalische Liebeserklärung an ihre Heimatstadt. Mit Zitaten von Marius Müller-Westernhagen, Kraftwerk und einer eigenen Version von „Hier kommt Alex“ als Verbeugung vor den Toten Hosen.

 

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Feuerwerk zum Abschied

Nach über drei Stunden verabschiedeten sich die Broilers mit „Blume“, während ein Feuerwerk vom Stadiondach den Düsseldorfer Nachthimmel erhellte. Der Ultrabowl war weit mehr als ein Stadionkonzert. Ein Abend voller Gemeinschaft, Emotion und großer Hymnen, für Musikfans

 

Bilder der Broilers:

 

 

 

Bilder von den Donots:

 

 

 

Bilder von Agnostic Front:

 

 

 

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