LETTERS SENT HOME - LETTERS SENT HOME (VÖ 17.07.2020)
MEGAHERTZ7.5
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10.0

LETTERS SENT HOME – LETTERS SENT HOME

 

Radio:Active Bewertung: 7,5/10 MEGAHERTZ

Geschrieben von: Lisa Hemp

Band: LETTERS SENT HOME

Album: LETTERS SENT HOME

Genre: Dark/Alternative Pop

Veröffentlichung: 17.07.2020

 

Tracklist:

  1. Intro
  2. Mosaic Mirror
  3. Golden Hostage
  4. Vendetta
  5. Heaven Hell

 

MITGLIEDER DER BAND :

Emily Paschke (Vocals),

Robin Werner (Guitar, Keys),

Lara Ripke (Bass, Vocals),

Louis Schramm (Drums)

LETTERS SENT HOME gründeten sich September 2017 und kommen aus Wolfsburg/Hannover .

 

Der Presserider klingt bereits vielversprechend:“

„Metal und Pop sind unmöglich zu kombinieren? Nicht für LETTERS SENT HOME, denn mit ihrer Mischung aus Pop, Elektro und Metaleinflüssen, vereinen die vier jungen Musiker nicht bloß zwei Genres, sondern auch zwei Welten. Billie Eilish meets Bring Me The Horizon, Lil Peep und Paramore. So lässt sich passend der besonders emotionale und gleichzeitig epische Sound der Wolfsburger Band beschreiben. „

Die Band schreibt über Selbstzweifel, Gesellschaftskritik, Traurigkeit und Einsamkeit und sprechen damit über Themen, die die Generation Z aufreiben und beschäftigen.

LETTERS SENT HOME geben Bands wie: PVRIS, Dream State und Being As An Ocean, als Einfluss an und kreieren damit ihren ganz eigenen, modernen Stil.

Die am 17.07.2020 erscheinende self-titled EP brachte bereits 3 Single Auskoppelungen hervor. Mutig, wenn man bedenkt , dass die EP nur 4 Songs beinhaltet. Gut durchdacht auf der anderen Seite, denn somit wissen die Fans genau was sie erwarten wird.

„Die vier eigenständigen Singles und die dazugehörigen Musikvideos erzählen dabei eine zusammenhängende Geschichte, die den immer beständigen inneren Konflikt mit sich selbst audio-visualisiert. (Presserider) „

Vor zwei Jahren brachten die Musiker ihre erste EP „Back To Life“ raus und präsentierten die Songs auf Konzerten und Festivals in ganz Deutschland. Das Highlight war dann ein Supportslot für die Guano Apes!

Anfang 2019 ging es dann erneut ins Studio um die aktuelle EP mit Aljoscha Sieg aus den Pitchback Studios, dem ehemaligen “Vitja”-Frontmann David Beule und PolarBeats Produzent Julian Huisel zu produzieren.

Die EP wird von einem Düster angehauchten Intro eingeleitet, welches langsam immer fordernder wird und durch einen gelungenem Spannungsanstieg auf die folgenden Songs hinarbeitet.

Das Intro dürfte sich gut für einen Konzertbeginn eignen, wenn die Band hinter einem Vorhang darauf wartet los zu legen. So stelle ich mir das Ganze zumindest vor.

„Mosaic Mirror“ ist der erste Song auf der EP. Die Strophe gleitet sanft in einen aufbrechenden Refrain hinein. Das Konzept ist klar, gute Lyrics gepaart mit eingängigen Melodien. Emily bringt eine klare Stimme mit, die keine Angst davor hat in die Höhen zu gehen. Das Konzept kommt an.

Eventuell lässt sich mit der Zeit, noch einer der beiden Herren überzeugen, an der ein oder anderen Stelle, noch etwas „Bassigere“ Töne zur Unterstützung, bzw. zur Erweiterung des Klangspektrums beizusteuern. Wie siehts aus Jungs? Traut ihr euch Gesanglich etwas rum zu experimentieren ?

„Golden Hostage“ hat es sofort in mein Herz geschafft. Der Song berührt. Eine gut arrangierte Alternative Nummer. An diesem Titel merkt man, dass LETTERS SENT HOME auf keinen Fall festgefahren sind in ihrer Musik. Das ist die Vielfalt im eigenen Stil die ich mir von einer EP wünsche.

Mir fällt auch auf, dass die Band im Vergleich zur letzte EP gereift ist. Die Band scheint immer mehr dort anzukommen, wo sie sich wohl fühlen. Ein deutlicher Sprung nach vorn ist zu erkennen.

„Vendetta“ dürfte eine große Bandbreite an Zuhörern finden. Der Track ist originell und doch „Massentauglich“. Vielleicht interessieren sich dafür schon bald ein paar Radiosender. Ich würde es der Band wünschen. „Vendetta“ hat Ohrwurmcharakter und hat sich bereits nach dem ersten Hören in meinem Kopf breit gemacht. Die Mischung aus sanften Keys und dem treibenden Schlagzeug ergeben eine spannende Mischung, die ohne Probleme ein Gesamtbild nach Maß ergibt.

Der letzte Track der EP „Heaven Hell“ reiht sich in den Rest der Titel ein. Eine LETTERS SENT HOME Kreation ohne Umwege. Louis macht einen sehr guten Job an den Drums und untermalt den Kampf mit den Problemen der Generation Z , per Doublebase. Rhythmische Unterstützung erhält er von Lara, die ebenfalls am Mikro eine gute Figur macht. Ich finde es immer sehr Beindruckend , wenn Bassisten entgegen ihrer Bass Lines noch am Gesang unterstützen. Die meisten nicht Musiker wissen wahrscheinlich nicht , dass diese Kombination eine wahre „Doppelleistung“ ist, die in vielen Fällen tatsächlich Kopfgulasch beim Basser verursachen kann. Hut ab von meiner Seite!

Zusammengefasst eine gute zweite EP, die bereits jetzt die Entwicklung der Band zeigt. 2021/2022 planen LETTERS SENT HOME ihr erste richtiges Album und darauf bin ich dann wirklich gespannt. Sie haben ihren Weg eingeschlagen und ich bin mir sicher, dass in 1 oder 2 Jahren das Ganze noch weiterwachsen wird.

Von mir gibt es an dieser Stelle 7,5/10 MEGAHERTZ!

 

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