Bericht und Fotos: Lisa Hemp

08.09.2020 Festwiese Leipzig – Es ist mitten in der Woche und ich durfte meinen dritten Besuch bei der outs:de Reihe mit Kamera antreten. Der Weg ist langsam bekannt und die Gesichter vor Ort werden immer vertrauter. Das Team hinter outs:de macht einen fantastischen Job und sorgt dafür, dass alles sowohl entspannt als auch sicher verläuft. Bisher habe ich mich pudelwohl vor Ort gefühlt. Das Gelände ist ausreichend groß, die Getränke sind erschwinglich, für genügend Abstand ist gesorgt und der Sound der Anlage ist perfekt auf die Gegebenheiten abgestimmt. Ein gelungenes Gesamtkonzept, was jedoch in meinen Augen immer noch viel zu wenig Beachtung von den Menschen erhält. Die Kapazitäten sind da und die ausgewählten Veranstaltungen bieten wirklich für jeden Geschmack etwas. Wer es bisher versäumt hat, zumindest in die noch anstehenden Angebote zu schauen, dem empfehle ich genau dies nachzuholen!

Morgen geht es zb. mit dem Konzert von Destruction und Burning Witches weiter und am Freitag mit einer ordentlichen Portion Punk von: NoRMAhl, FCKR und The Melmacs!

Kommen wir zurück zur eigentlichen Künstlerin des Beitrages. Dienstag gab sich NNEKA auf der Festwiese die Ehre. Eine begnadete Soulstimme, die ihre wunderbar ausbalancierte Mischung aus HipHop-Beats, Reggae-Grooves und afrikanischen Pop mit nach Leipzig brachte. Die Musikerin unterhielt das Publikum vor Ort knapp 2h mit ihren Mitreisenden Songs, welche ihren ungebrochenen Glauben an Gott, die Geschichten der ungerecht Behandelten, der Armen und Hungrigen erzählen und nicht zu vergessen ihren unbändigen Willen und ihre Überzeugung für das Gute widerspiegeln. Schöner hätte man diesen Dienstagabend nicht verbringen können!

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