Biffy Clyro auf Furtique Tour in Düsseldorf
Am vergangenen Samstag spielte die schottische Band Biffy Clyro ihr erstes Deutschlandkonzert der “The Futique” Tour 2026 in der ausverkauften Mitsubishi Electric Halle.

Als Support in Düsseldorf dabei war Singer und Songwriter Bartees Strange. Der Sänger und Multi-Instrumentalist weicht Genregrenzen auf, mischt Indierock mit R&B, Rap und Folk. An diesem Abend saß der Sänger mitten auf der Bühne mit einem Hocker und seiner Gitarre im Gepäck und durfte eine knappe halbe Stunde seine Tracks spielen.

Im Anschluss war dann schon Zeit für Biffy Clyro. Die Bühne: Treppen führen auf unterschiedlichen Podeste, die mit Mikrofonständern geschmückt sind. Diese werden von verschiedenen Bandmitgliedern und Tourmusikern während des Konzerts genutzt. Die Frage ist, wer als Nächstes auftaucht und wo. Tatsächlich verlassen nur die langjährigen Tourmusiker Mike Vennart an der Gitarre und Richard Ingram am Klavier ihren festen Platz an diesem Abend nicht.

Den Abend starten Simon Neil und Co. mit “A Little Love” und “Hunting Season”. Weiter geht’s mit „That Golden Rule“, die Violinen verleihen den Riffs zusätzliche Tiefe – ein wiederkehrendes Motiv bei Biffy-Konzerten. Mitreißend folgt „Who’s Got A Match“ mit dem Mitsing-Refrain „I’m a fire and I’ll burn burn burn tonight“, gefolgt vom sinnlichen „Space“. „When we were young and still in love…“, singt Neil, begleitet vom Klavier, während der Song in einen Mitsing-Refrain mündet: „Always a space in my heart, I’m still caught in your gravity“. Das Biffy-Publikum kennt den Text genauso gut wie die Band selbst. Der Abend ist voller solcher Momente.

Nach ausgelassenem Headbanging zu „Wolves of Winter“, „Tiny Indoor Fireworks“ und „Goodbye“ folgt das ergreifende „Friendshipping“, in dem Neil seinem Bandkollegen James Tribut zollt, der diese Tournee aufgrund seiner gesundheitlichen Probleme aussetzt. Für die Band, die als eng verbundenes Trio besteht, ist dies zweifellos eine emotionale Zeit; es dürfte das erste Mal sein, dass einer der drei nicht mit den anderen auf der Bühne steht. Naomi Macleod springt für James am Bass ein und wird von Simon herzlich in die Gruppe aufgenommen. Naomi füllt die Rolle hervorragend aus, und ihre Bühnenerfahrung mit Neil und Mike Vennart in ihrem Nebenprojekt „Empire State Bastard“, erleichtert den Einstieg. Neil scherzt, Naomi habe keine Weihnachtsferien gehabt, da sie Biffy-Songs geprobt habe.
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Nach knapp zwei Stunden Konzert und sämtlicher Hits verlassen Biffy Clyro die Bühne in Düsseldorf und hinterlassen glücklich wirkende Gesichter im Publikum.
Setliste Biffy Clyro in Düsseldorf
A Little Love
Hunting Season
That Golden Rule
Who’s Got a Match?
Shot One
Space
Wolves of Winter
Tiny Indoor Fireworks
Goodbye
Friendshipping
Biblical
A Thousand and One
Different People
A Hunger in Your Haunt
Black Chandelier
Instant History
Two People in Love
Mountains
Weitere Tourdaten für Deutschland:
12.02.2026 München
13.02.2026 Offenbach
16.02.2026 Berlin
18.02.2026 Hamburg





