Ben Barnes im High:Fiv5 Interview

Ben Barnes im High:Fiv5 Interview

 

Ben Barnes ist vorwiegend als Schauspieler bekannt. Er hat als Prinz Kaspian in den Chroniken von Narnia mitgespielt, war als Antagonist in Marvel‘s The Punisher zu sehen und bezaubert aktuell als General Kirigan in “Shadow and Bone”. Was kaum jemand erahnt ist, dass Ben durch seine ersten musikalischen Auftritte entdeckt wurde und so den Weg zum Theater und schließlich in die Film- und Serienwelt fand. 2004 ist er mit der Boyband Hyrise beim britischen Vorentscheid des Eurovision Songcontest aufgetreten und legte so den ersten Baustein für seine Karriere. Auf seinen Social Media Kanälen hat er schon mehrfach durch Cover bewiesen, dass er sowohl seine Stimme, als auch die Finger am Piano sehr gut bedienen kann! Zu seinem 40. Geburtstag schenkte er sich und vor allem seinen Fans, die Ankündigung der ersten EP „Songs for You“. 

 

High:Fiv5 Interview

 

Ben: Hallo. Ich bin Ben Barnes und das ist Radio:Active. Ich bin Schauspieler und Musiker, Singer Songwriter und ich bin hier um über meine EP zu reden.

RA: Erinnerst du dich an den exakten Moment in dem du entschieden hast JETZT Musik zu produzieren? 

Ben: Ich denke ich war in meinem Hotel Zimmer in Kanada und hab darauf gewartet einen Reshoot für den Job zu machen, als ich „Rise Up“ fertig gemacht habe. Ich hatte ein kleines Keyboard dabei und ich hatte die Lyriks bereits geschrieben und ich habe es geschafft einen Tune dazu zu finden, der für mich heilig war. Und als ich den beendet hatte wusste ich dass ich ihn irgendwie in die Welt bringen würde. Ich kannte zwar den Kontext noch nicht und wie es aussehen würde, aber da wusste ich, dass es auf jeden Fall durchziehen würde.

RA: Wie hast du deiner Familie oder deinen Freunden von deiner Entscheidung erzählt Musik zu veröffentlichen? 

Ben: Ich glaube es hat keinen sonderlich überrascht. Als ich 18/19 war hatte ich versucht Musik zu machen, hatte einen Vertrag mit einem Musikagenten und hab Songs aufgenommen. Also immer in meinem Leben Musik gemacht, daher kam es nicht als Überraschung. Ich habe ihnen nur erzählt, dass ich einen Produzenten gefunden habe. Ich habe ein bisschen gewartet, ich habe es erst erzählt, als ich wusste, dass es wirklich passiert, bis ich Leute gefunden habe, die mir helfen würden es real werden zu lassen, dann habe ich es einfach erwähnt und alle waren sehr unterstützend.

RA: Hast du neue Züge oder Facetten an dir entdeckt, als du die EP zusammengestellt hast?

Ben: Ich glaube was am Auffälligsten war, ist: öffentlich hab ich immer über meine Rollen gesprochen und Edits und Filme und Scripts und Charaktere und Szenen, die ich nicht selber kreiert habe. Ich glaube über Musik zu reden, die ich selber geschrieben habe, die sich auf mein Leben bezieht und auf meine Erfahrungen und diese dann zu teilen. Es fühlt sich nicht so an, als würde ich anderen was erzählen, sondern als würde ich es mit ihnen teilen. Und es fühlt sich viel leichter an ich selber zu sein, wenn ich darüber rede. Weil es nichts gibt, was ich nicht weiß. Es gibt keine Frage, auf die ich keine Antwort weiß, weil es nur um mich geht. Das hat sich sehr befreiend angefühlt.

RA: “Songs For You” ist für dich ziemlich persönlich. Wie gehst du mit Kritik zu deiner Musik um? 

Ben: Zu aller Erst hab ich noch nicht viel Kritik gehört, was auch daran liegt, dass ich nicht danach schaue. Die Antwort auf die EP, war so wie ich sie rausgebracht habe, freudig, liebevoll, mit Hoffnung, das ist was bisher reflektiert wurde. Ich bin mir sicher dass Leute mich auslachen, das Leute denken es ist dumm, oder das es nicht ganz deren Vibe ist. Und das ist auch okay. Es gibt Musik da draußen, die ich auch nicht gut finde, aber für diese Leute ist es auch nicht. Und ich finde es viel schöner Leute tanzend in der Küche zu sehen, mit einem riesigem Lächeln im Gesicht, das mir auf Twitter geschickt wurde, dass ist bisher die beste Kritik, die ich kriegen konnte, ich kann es sonst gar nicht beschreiben.

RA: Welche Herausforderungen gab es bei der Musikvideo-Produktion? War der Job für dich viel sehr anders, als bei deinen Job als Schauspieler? 

Ben: Manches davon war das Gleiche und ich habe mich komfortabler gefühlt mit den Videos, weil es etwas war, was ich kenne und ich habe es geschafft mit vielen Leuten zu arbeiten, mit denen ich bereits gearbeitet habe. Florians zum Beispiel und auch einige mit denen ich bei Punisher und Westworld gearbeitet habe, Lee Krüger, der Director von der ersten Episode von „Shadow & Bone“. Hauptsächlich Cast, Crew und Freunde haben mir geholfen alles zusammenzubringen. Es nicht über ein traditionelles Label zu machen, hat für mich sehr viel Druck bedeutet. Und ich hatte tolle Menschen, die mir geholfen haben es zu produzieren und fertig zu stellen, aber quasi für keine Gegenleistung. Daher sind sie echt besonders toll. Auch die Produzenten waren sehr hilfreich und toll. Und mein Freund Georfe King, der „Rise Up“ directed hat. Ich wollte eine Verbindung zwischen meiner Musik- und meiner Schauspielkarriere bilden und wollte eine Art finden, auf die es Leute auch verstehen können. Ich dachte dass wenn ich etwas Visuelles habe, das auch etwas Schauspiel enthält, würde das genau diese Brücke bauen. Und die Fans sind dann nicht verwirrt, dass ich plötzlich denke, dass ich ein Rockstar wäre, was ich nicht tue. Aber es geht nur ums Story-Telling, so dass Leute fühlen können, dass ich derselbe Typ bin.

RA: Wenn du einen Song für einen Film/Serie produzieren könntest, in dem du mitgespielt hast, welches Projekt und welchen Song würdest du wählen?

Ben: Ich würde gerne die Streicher von „Rise Up“, nur die Instrumental Version, in „Shadow & Bone“ sehen, die Original Strings von Joseph sind unglaublich gut. Als hilfreiche Unterstützung für einen Charakter irgendwo, das wäre cool. Und ich würde gerne den „Pirate Song“ in einer Tanzszene im Hintergrund hören, ich meine es ist ein alberner Song, deswegen würde er u.a auch gut bei einer großen Hochzeit passen. Aber es wäre auch cool, wenn einer meiner Songs in einer Show wäre, in der ich nicht mitspiele, das wäre schon eine coole Idee.

RA: Wenn du eine Band mit anderen Schauspielern formen könntest, die auch Musik machen, wen würdest du dir aussuchen? 

Ben: Wer steht mir zur Auswahl? Oh ich weiß, ich nehme Hugh Laurie, weil er ja Jazz und Blues Zeug macht. Kennst du Hugh Laurie von House und Blackaddar? Ich liebe ihn.

RA: Also wird es ein Duett?

Ben: Ja wir hätten ein Jazz Orchester und würden es uns teilen.

RA: Vielen Dank für deine Zeit Ben! 

 

Fotocredit: Jay Gilbert

Unser Feedback zu: Songs For You 

Hier gehts zu seiner neuen Single RISE UP:


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