Club Volta – Köln. Am 05.03. war es endlich soweit und ich machte mich auf den Weg nach Köln zu einem der Konzerte, auf die ich mich schon das ganze Jahr gefreut habe. Nach einer gefühlt ewigen Suche nach einem Parkplatz, weil gleichzeitig auch Veranstaltungen im E-Werk und Palladium stattgefunden haben, machte ich mich auf eine Odyssee zu Fuß um den Club Volta zu finden. Nachdem ich drei Mal kleinere Tore passiert hatte, die auf ein Gelände führten, das nicht nach Veranstaltungsort aussahen, ging ich letztendlich doch durch eins der Tore und fand dann doch zum Club.

Trotz des leicht einsetzenden Regens war die Stimmung in der Schlange sehr gut und man hörte auch die ein oder anderen Gespräche auf verschiedenen Sprachen. Mit dem ausverkauften Konzert war der kleine Club Volta mit ca. 500 Leuten gut gefüllt.

Um 20.00 ging es dann auch los, und trotz des ausverkauften Konzerts hatte man nicht das Gefühl von Menschen erdrückt zu werden und genug Platz, dass man sich nicht gleich gegenseitig auf die Füße tritt.

Unter der Vorband CARVEL’ konnte ich mir am Anfang nicht viel vorstellen, doch als die vier Jungs dann ganz in weiß auf der Bühne standen und ihren ersten Song spielten, hatten sie mich definitiv direkt gepackt. Die Schweizer arbeiten momentan an ihrem dritten Studioalbum und touren mit The Score durch Europa. Sie verbinden rockige Melodien mit ernsten Themen des Alltags. Ein Moment der wohl alle überrascht hat war, als der Sänger mal kurz ins Publikum sprang, um sich ein Kölsch an der Bar zu holen. Dort sang er dann kurz ein paar Zeilen während er auf der Bar stand und machte sich dann wieder auf den Rückweg zur Bühne, wobei er auf dem Weg sein Bier noch mit einigen Fans teilte.

Nachdem sie noch ein paar CDs und Schokolade ins Publikum warfen machten sie die Bühne frei für den Headliner.

Dann nach kurzem Umbau war es endlich soweit und die Jungs von The Score traten auf die Bühne und starteten direkt mit einem ihrer neuen Songs “In My Bones”. Das Publikum ließ sich sofort mitreißen und sang den emotionalen Song mit. Die Mischung aus motivierenden Songs wie “Higher” oder “Unstoppable” und den Songs die von den Hindernissen im Leben handeln, die man sich auch schon mal selbst stellt, waren der perfekte Mix für ein sehr gelungenes Konzert. Dass das Leben als Band auch nicht immer einfach ist und alle nur Menschen sind, die alle unter denselben emotionalen Zusammenbrüchen leiden können sprachen sie auch an. Vor ihrem Song Stay erklärten sie, dass es darum geht sich selber treu zu bleiben und nicht aufzugeben, egal wie hart das Leben ist.

Bevor sie Bulletproof spielten kam die Frage wer denn alles Netflix hat und fast alle Hände schossen in die Luft, ebenso bei der Frage wer denn den Film 6 Undergrounds gesehen hat. Der Song wurde nämlich extra für den Film geschrieben und produziert.

Bei Strange zückten alle ihre Handy-Taschenlampen um die Stimmung des Songs zu unterstützen, in dem es darum geht, dass man sich so fühlt als wäre man ein Außenseiter und keiner versteht einen. Die Band war begeistert davon, dass sich ihr Publikum im Vergleich zu letztem Jahr verdoppelt hat und weiß definitiv mit ihren Fans umzugehen. Wer das Glück hatte in den ersten Reihen zu stehen hatte die Chance sich ein High Five abzuholen, oder auch mal beim Singen vom Refrain Eddie in die Augen zu sehen.

Als Zugabe gab es nicht nur zwei weitere Songs, sondern auch ein Cover von Kings of Leon’s Sex on Fire. Nach dem Konzert nahmen sie sich auch noch die Zeit mit ihren Fans Fotos zu machen. Alle die dieses Jahr kein Ticket für die ausverkauften Konzerte ergattern konnte, sollte sich nächstes Jahr auf jeden Fall welche früh genug sichern.

SETLIST

Intro

In My Bones

Higher

Born for this

Who I am

Run like a rebel

Bulletproof

Strange

Miracle

Dreamin’

Revolution

Rush

Stay

Unstoppable

Stronger

Cover (Kings of Leon -Sex on fire)

Legend

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