Wirtz Unplugged Hamburg – 11.07.2021

“Digital gibt es nun Mal keine geilen Kommentare aus dem Strandkorb. Hier ist alles live und echt”

 

Hamburg. 11-07-2021. Strandkorb Open Air Hamburg. Für Daniel Wirtz geht es hoch hinaus. Auf der riesigen Bühne des Strandkorb Open Airs in Hamburg gab es nicht nur eine wundervolle Aussicht auf einen wunderschönen Sonnenuntergang und der sympathischen Band um Daniel Wirtz, sondern auch ordentlich etwas auf die Ohren. Ein zweistündiges Programm, die Setlist gefüllt mit Songs aus seinem Unplugged II Album, gemischt mit einer Menge Anekdoten, Geschichten und Interaktionen mit dem Publikum.

Ich hab mir die geilsten Leute geschnappt!

Wirtz wurde an diesem Abend von einer 7-köpfigen Band begleitet, für diese er im Laufe des Konzerte eine Menge Komplimente übrig hatte und auch ins Spotlight stellte. Kai an der Gitarre, Erik Krüger am Keyboard, Christoph am Bass – dessen Bass ganz besonders in den vorderen Reihe für ordentlich Aufmerksamkeit sorgten, Tommy am Schlagzeug, Francesca und Sonja an den Violinen und Ilja Lappin (am Bass für The Hirscheffekt) am Cello.

© Jennifer Ehlers / @JennasPhotoworlds

ENTDECKUNG DER LANGSAMKEIT

Nach dem ersten Tag habe ich festgestellt: Ich lebe noch. Auch nach dem zweiten Tag ohne Handy: Ich lebe noch immer. 

Nach dem Song Sehnsucht verfiel Daniel wahrlich in Plauder-Stimmung. Gibt es immerhin nach zwei Jahren auch eine Menge zu erzählen. So leitet er den Song Entdeckung der Langsamkeit mit einer Rede ein. Über das ständige Erreichbar sein via Social Media und Handy, sowie die Auswirkung der Corona-Krise auf Musiker, der Eventbranche und den Menschen hinter den Kulissen. Der Song verführt zum Mitsingen und Zuhören und mit dem Song die fünfte Dimension steht das Publikum aber schon direkt auf den Beinen. Fast schon so, als würde man wieder in einem engen Club stehen und sich in den Armen liegen – aber nur fast. Es folgt Moment für die Ewigkeit. Wirtz zeigt sich begeistert über die Stimmung und komplimentiert das Hamburger Publikum.

© Jennifer Ehlers / @JennasPhotoworlds

Hamburg bleibt wie ihr seid. Sagt weiterhin gerade aus was ihr denkt und fühlt! 

Mit das verheißene Glück und Mantra wurde es etwas ruhiger und man konnte sich entspannt im Strandkorb zurücklehnen. Einfach die Show genießen. Hier passte einfach alles wunderbar zusammen. Die Musik, die Stimmung, Daniels einnehmende Stimmung und endlich wieder das grandiose Gefühl Kultur zu erleben – Das wurde mir in diesem Moment so richtig bewusst. War ein tolles Gefühl. 

WIR WOLLEN NOCHMAL MANTRA HÖREN

Und da war ich wohl nicht allein, denn prompt folgte ein Songwunsch aus dem Publikum. Mantra sollte wiederholt werden. Diesem Wunsch kam Wirtz natürlich nach und setzte sich dafür an den Rand der Bühne, schwelgt wieder in Erinnerungen über alte Auftritte in Hamburg und dass er die Live-Shows vermisst habe. “Digital gibt es nun Mal keine geilen Kommentare aus dem Strandkorb, die sich einen Song wünsch. Hier ist alles live und echt” Und damit wiederholte er diesen Song extra noch einmal. Geile Aktion, die dann auch das Finale einläutete.

© Jennifer Ehlers / @JennasPhotoworlds

 

“Wie ziehen die Zugabe gleich mit durch”

Mit 11 Zeugen und dem Einwurf, dass man auf die Zugaben-Tradition – von der Bühne runter und wieder rauf – verzichten würde und die Zugabe einfach so durchzieht, ging es in die Endrunde. Fünf Songs hatte er dafür im Gepäck. “Sag Es”, “Nada Brahma”, Geschichten ohne Sieger”, “Der lange Weg” und der Final-Song in dem das gesamte Publikum wieder auf den Beinen stand: “Auf die Plätze fertig los”.

Pünktlich um 22 Uhr verließ Wirtz mit Band und Lobeshymnen an die Crew, Event-Branche, seiner Band und dem Publikum die Bühne und seine Songs klangen auf dem Heimweg noch eine Weile nach. Ein schöner Abend an denen viele wichtige Worte gesprochen wurden, die Musik genossen und ganz besonders die Batterien wieder aufgeladen wurden. 

© Jennifer Ehlers / JennasPhotoworld

Unser Highlight: 

Die 5. Dimension und Mantra. Das Publikum stand auf den Beinen hat getanzt mitgesungen und als Daniel mit seinem Bierchen am Bühnenrand saß, sich die Seele aus dem Leib redete und sang, gab es zusätzlich einen atemberaubenden Sonnenuntergang gratis. 

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