PANDAwomen-Festival 2026 in Berlin: 22 Events feiern die Vielfalt weiblicher Kunst
Beim PANDAwomen-Festival wird es im November musikalisch vielseitig. Vom 4. bis 28. November 2026 stehen im Berliner PANDA platforma insgesamt 22 Veranstaltungen mit mehr als 50 Künstlerinnen aus 20 Ländern auf dem Programm. Neben Konzerten und DJ-Sets gehören auch Ausstellungen und Performances dazu. Das Festival zeigt, wie unterschiedlich weibliche Kunst klingen und aussehen kann und gibt Künstlerinnen Raum, die ihre eigenen Geschichten mitbringen.
Kunstfreiheit trotz politischer Herausforderungen
Für das Team von PANDA platforma ist die diesjährige Ausgabe mit politischen und organisatorischen Herausforderungen verbunden. Im September wurde die Organisation in Russland auf eine Liste von Einrichtungen gesetzt, deren Aktivitäten dort als unerwünscht gelten. Da das Berliner Kulturprojekt regelmäßig mit Künstler*innen im Exil zusammenarbeitet, hat diese Einstufung konkrete Folgen. Buchungen müssen besonders sorgfältig geplant werden, gleichzeitig entstehen Finanzierungslücken und zusätzlicher organisatorischer Aufwand.
An seiner Haltung will das PANDA platforma dennoch festhalten. Künstler*innen eine Bühne zu bieten, deren Stimmen von autoritären Regierungen unterdrückt werden sollen, bleibt für das Team ein wichtiger Teil seiner Arbeit.
Diese Künstlerinnen kannst du bei PANDAwomen-Festival 2026 entdecken
Von experimentellen Sounds bis zu persönlichen Geschichten aus Berlin: Das Programm vom PANDAwomen-Festival ist vielfältig. Diese Acts und Künstlerinnen wurden im Oktober neu bestätigt:
- Sveta Ben, Lina Hesse und Vanya Kilber: Mit dem Schatten- und Objekttheaterstück „10 Signs That You Have Fallen into a Black Hole“ bringen sie eine interdisziplinäre Performance auf die Bühne, die auch die Vielfalt künstlerischer Ausdrucksformen des Festivals zeigt.
- Nini Nutsubidze: Die Musikerin zwischen Tbilisi und Berlin verbindet Soul, R&B und Hip-Hop mit georgischen Pop-Folk-Traditionen und elektronischen Sounds.
- Vepsestikk: Das Quartett aus dem norwegischen Bergen mixt Indie, Punk, Progrock und Jazz zu einem eigenständigen Sound.
- Marina Koldobskaya: In ihrer Ausstellung „Expats“ porträtiert sie Berliner*innen, deren Lebensgeschichten von Krieg, Migration und dem Ankommen in einer neuen Stadt geprägt sind.
- Gaia Mobilij: Die italienische Künstlerin aus Barcelona kombiniert Akkordeon, kalabrische Lyra und Gesang mit elektronischen Beats zwischen Techno, Drum & Bass und Trance.
- DJ ROSEMAH: Die Berliner DJ verbindet musikalische Einflüsse aus Afghanistan und der SWANA-Region mit House, Hip-Hop und elektronischer Musik.
Weitere Informationen zum genauen Programm und Tickets fürs PANDAwomen-Festival gibt es auf der offiziellen Website.
Noch mehr Eventtipps gibt’s hier.



