AViVA – Volume II (VÖ: 29.10.21)

AViVA – Volume II (VÖ: 29.10.21)
10
MEGAHERTZ

 

Künstler: AViVA
Album: Volume II
VÖ: 29.10.21
Label: Psycho Records
Genre: Alt-Pop
Radio:active Bewertung: 10/10 Megahertz

 

VOLUME II Tracklist:

RULES
HYPNOTIZED
E V I L
WICKED
QUEEN OF THE FREAKS
CURSED
ANTIHERO
HOUDINI
UNBREAKABLE
TWISTED
DEMONS

 

Nach ihrem erst kürzlichen Debüt ihrer YA Novel “SELF/LESS” hat die australische Künstlerin AViVA ihr zweites Album “Volume II” für den 29. Oktober angekündigt.

 

Volume II“ lenkt das Licht auf die „immersive“ und elektrisierende Eigenmarken von Alt-Pop. Ein ungefilterter Blick auf die „Außenseiter Erfahrung“ und zeigt die unkompromisvolle  Originalität, die AViVA viele Follower weltweite Bescheeren konnte. Mit seinem stimmungsvollen Rückschritt trifft Rock auf Melodien die mit Alt eingeflößt wurden und die emotionalen lebendigen Lyrics verbinden sich mit Sing-Song Melodien. AViVAs kennzeichnende Vocal Performance, lässt ihre Message des Albums nur noch klarer rüber kommen.

 

AViVA stößt ihre Hörer dazu an sie selber zu sein und gibt ihnen die Courage dazu sich selber auszuleben und seine eigene Einzigartigkeit zu leben.

Ihre Fans, die sich selber „OUTSiDERS“ nennen, können ihre emotionalen Lyrics nachempfinden und in ihren Songs Stärke finden, denn sie handeln von den Challenges von Freundschaften und dem Gefühl der Isolation und von dem selbst antreiben, dass kommt, wenn man sich selber dafür liebt, wer man ist.

AViVAs Musik spricht eine starke Botschaft über das Besitzergreifen von Labels und gerade dieses Thema wird auch in ihrer Debüt YA Novel „SELF/LESS“ behandelt.

 

SELF/LESS

 

Letzen Monat hat AViVA ihre Debüt Novel „SELF/LESS“ bei Macmillan veröffentlicht. Es spielt in einer geschlossenen Gesellschaftm in der jede Form von Selbstexpression und Kreativität verboten sind. 

Das Buch folgt der 17 jährigen Protagonistin Teddy, wie sie gegen ihre Erziehung rebelliert und eine geheime Unterwelt unter der eingemauerten Stadt entdeckt, in der sie lebt.
Laut der Sängerin möchte sie damit langfristig ein eigenes multiverum errichten, dass ihre zwei Leidenschaften, Musik und Literatur, miteinander verbindet.

 

AViVA

Seit sie 2017 zum Ersten mal mit ihrer Single „GRRRLS“ auftauchte, hat AViVA viele verschiedene Themen von Kontrolle und Isolation in Form von Emo-Pop/Alt-Rock behandelt.

Getrieben von der Mission Außenseiter aufzuheitern und zu versammeln, hat sich die in Sydney geboren, aber jetzt in LA wohnende Künstlerin eine stark wachsende Fangemeinde angesammelt. Neben ihren über 80 Millionen Streams pro Monat hat sie ihre drei Billionen Streams bis heute lange überschritten. Doch das war noch lange nicht alles. Sie hat kürzlich noch die Bühne mit Künstlern wie YUNGBLUD, Pale Waves, Tonight Alive und Poppy geteilt.

 

VOLUME II:

 

Think that you know me, but you got it all wrong” singt AViVA in ihrem Song “RULES” indem es darum geht seine eigenen Regeln zu befolgen und sich nicht unterkriegen oder verbiegen zu lassen. Denn es ist okay anderen nur das von einem zu zeigen, was man möchte. Sie zeigt all denen die versuchen sie zu durchschauen und ihre Meinung zu ändern das sie definitiv in der Lage dazu ist ihre eigenen Regeln beizubehalten. Somit hat sie direkt einen starken Einstieg in ihr Album geschaffen. 

 

 

Bei “HYPNOTIZED” bringt die Künstlerin ein bisschen mehr Tempo in den Song und schafft es trotz der Hektik am Anfang den Song emotional aufzubauen, denn spätestens der Refrain macht deutlich, dass es sich hier um nicht freiwillig hypnotisierte geht, denn:

Can’t you see you’re hyptonized? Locked inside those eyes”. Wie sagt man so schön, Liebe macht blind. Und wer sich blenden lässt wirkt auch mal wie hypnotisiert. Ein weiterer Song mit starker Botschaft.

 

Und AViVA lässt es nicht sein, denn es geht direkt mit “E V I L” weiter, ein Song über andere Menschen, die ihre Issues an einem auslassen, mit einer klaren Botschaft “You don’t matter when you are dead”. Nun ist sie an der Reihe und schlägt zurück. Auch der Sound des Songs unterstreicht die Emotionen und auch die leicht Computer Verzerrten Stimmen tragen zur Atmosphäre des Songs bei.

 

Bei “WICKED” hat sie es geschafft einen Song zu erschaffen, den ich mir gut in einer Mystery/Magic TV Show vorstellen könnte, und das nicht nur wegen dem Songtitel. Sowohl die Zusammenstellung des Songs, als auch die Lyriks bilden zusammen einen Song der einem unter die Haut geht.“It’s a wicked world, for this wicked girl

 

Der Sound von “QUEEN OF THE FREAKS” erinnert am Anfang irgendwie an einen Zirkus, “Everyone is laughing behind my back” leitet dann direkt über zu Lyriks, die es mal wieder in sich haben “I am a freak and I own it” gibt sie als Botschaft mit. Der Song ist ein Aufruf an ihre Fans den eigenen inneren Freak zu leben und sich von keinem deswegen unterkriegen zu lassen. Die leichte Zirkusmusik im Hintergrund macht es nur noch mehr deutlich, dass sich viele zwar über einen lustig machen, aber sie verdreht es in den gruseligen Bereich mit einem “Won’t you play with me?” das auch aus einem Horrorfilm stammen könnte. Auch hier wird die Botschaft klar, die Angst vor dem Freak ist da, doch man selber kann als Freak viel stärker sein, als die anderen. Steh zu dir selbst und deinen Macken.

 

 

Bei “CURSED” wird es vom Sound her dann wieder Poppiger. “You got me cursed” singt sie hier eher fröhlich, auch wenn der Text hier eine andere Botschaft spricht. Denn sie versucht ein Heilmittel gegen den Fluch zu kriegen und ihm zu entkommen. “You dragged me down, again”. Ein weiterer Song in dem der Sound des Songs und AViVAs Vocals sehr gut harmonisieren.

 

Der nächste Song “ANTIHERO” erinnert mit seinen Bässen und elektronischen etwas an Billie Eilish. “So don’t call me a hero, I just wanna let go”. Auch die Lyriks geben wieder einiges her “Your prison is not my home” 

 

Mit “HOUDINI” ist das nicht anders, auch hier wird mit der Musik, den Vocals und dem Text eine Atmosphäre erschaffen, die einem sagt, man selber zu sein und sich nicht von anderen beeinflussen oder gar so fesseln zu lassen, dass man nicht mehr weg kommt. “I’m Houdini in chains” und “They think I’m okay, but I’m really insane”.

 

 

 

Bei ihrem Song “UNBREAKABLE” geht es genau um das Gegenteil, das zerbrechen von Herzen und das wieder aufbauen von sich selber und das stärker werden. “I’m Unbreakable, you can’t stop me” denn sie hat genug Stärke gesammelt, zieht ihre Rüstung an und geht für sich selber in den Kampf “Even with all the monsters in my head (….) you can’t stop me” denn oft hält man sich selber am meisten auf.

My thoughts keep crashing down” eine Textzeile zu der wohl viele Bezug nehmen können die oft zum Überdenken neigen. In “TWISTED” geht es um die verdrehten Wege mancher, die sich Gedankenspiele ausdenken um die Aufmerksamkeit anderer zu gewinnen und die Auswirkungen nicht bedenken.

 

DEMONS” beginnt softer als ich bei einem Song mit dem Titel erwartet hätte, was aber nichts negatives ist. “Sick off the games you wanna play”. Ein Song über die Dämonen in unserem Leben, die einem das Leben schwer machen, einen nicht zum Reden kommen lassen und einen oder anderen schaden. “As you stood there by her side, suffocating by her lies

 

Fazit:

Da ich bereits ihr Debütalbum damals “Volume I” hören und auch rezensieren durfte kann ich auf jeden Fall sagen, sie hat sich noch verbessert. Sie bleibt ihrem Sound treu, sodass man direkt erkennen kann, dass es einer ihrer Songs ist, aber hat sich noch gefestigt in ihrer Musikrichtung. Diesmal ist auch mehr Abwechslung in dem Sound der Songs. Diesmal gibt es nichts zu bemängeln! Die Botschaft von “Volume II” zu sich selber stehen und man selber sein, egal was andere sagen kommt an!

 

Wir wünschen viel Erfolg!

 

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