High:Fiv5 Interview mit Lakes

Heute haben wir euch ‘Lakes’ mitgebracht. Die Band aus Watford haben uns verraten für welchen Film sie gerne den Soundtrack geschrieben hätten und welcher Track ihres neusten Albums ‘Start Again’ einen besonderen Platz in ihrem Herzen gefunden hat. 

 

 

Könnt ihr uns einen kleinen Einblick in die Entstehung des Artworks für das Album “Start Again” und die Idee dahinter geben?

 

 

Matt: Wir haben Lauras Artwork im Internet gefunden und fanden es einfach toll. Eine frühe Version dieses Bildes hat uns besonders angesprochen und wir waren so froh, dass sie zugestimmt hat, mit uns zu arbeiten. Letztendlich haben wir auch ein Foto, das ich gemacht hatte, als Teil der Collage verwendet – die Berge im Hintergrund. Dieses Bild wurde am gleichen Tag aufgenommen wie das Foto, das wir für unser erstes Album The Constance LP verwendet haben, als ich im Sommer 2018 in Kanada war. Ich finde es wirklich cool, dass die beiden Alben auf diese Weise miteinander verbunden sind. Dieses Bild passt einfach so gut zu den lyrischen Themen mit all den Anspielungen auf Feuer, die über das ganze Album verstreut sind. Die Constance LP war das “Wasser”-Album, und Start Again ist das “Feuer”-Album.

 

 

Jeder von euch wählt einen Titel, der euch besonders am Herzen liegt, und erklärt, warum. (Ich weiß, es ist schwer, sich für einen Favoriten zu entscheiden :P)

Matt: Matches. Das Hauptriff war die allererste musikalische Idee, die wir nach der Constance LP hatten, und ich liebe es einfach, wie sich der Song langsam daraus entwickelt hat. Der Aufbau in der zweiten Hälfte ist auch mein Lieblingsteil des ganzen Albums – er ist in 11, was immer cool ist, und all diese verschiedenen Elemente tauchen immer wieder auf, bevor er wieder auf das Anfangsriff zurückfällt.

Roberto: Start Again. Es ist wie der Soundtrack zu meiner Mental Health Trainingsübungen. 

Blue: Retrograde. Weil es von einer Phase in meinem Leben handelt, die zum Zeitpunkt des Schreibens noch ziemlich roh war.

Gareth: Peace. Erinnert mich daran, wie ich als Kind in den 80er Jahren in Südfrankreich im Urlaub war.

Rob: Get Better. Weil es darum geht, zu wissen, dass das Leben eine Reihe von Höhen und Tiefen ist, und wenn man einen Tiefpunkt erreicht, ist das immer nur vorübergehend. Irgendwann wird es besser werden.

Charlie: No Excuses. Es ist die beste Art und Weise, das Album zu beginnen, mit beschwingten, verspielten Melodien, purer Energie vom Anfang bis zum Ende, und das alles kontrastiert mit starken, reifen Texten. 

 

Woher habt ihr eure Inspiration während der Quaratäne Zeit genommen? Habt ihr gemeinsam per Videoanruf gebrainstormt oder hat jeder für sich gearbeitet?

Matt: Wir haben die Musik so gemacht, wie wir es schon immer gemacht haben – indem wir kleine Ideen als Sprachnotizen per Telefon geschickt haben, dann haben wir ziemlich gut klingende Demos der Musik gemacht und schließlich die Vocals aufgenommen. So haben wir schon immer geschrieben, also waren wir an diese Seite der Dinge gewöhnt. Ich fand auch, dass ich generell etwas mehr Zeit hatte, mich auf die Musik zu konzentrieren, sowohl beim Schreiben als auch bei den Aufnahmen. Da ich generell weniger zu tun hatte und mehr Zeit von der Arbeit frei hatte, habe ich mich stattdessen einfach auf die Musik gestürzt.

 

Wenn ihr die Möglichkeit hättet, den Soundtrack für einen Film/Serie/Buchverfilmung zu schreiben, welchen würdet ihr wählen und wie würdet ihr den Song nennen?

Matt: Into The Wild. Denn es müsste etwas sein, das unglaubliche Landschaften und Szenerien zeigt. Dieser Film ist der beste, und so sehr ich auch den Soundtrack mag, würde ich gerne eine Crack At A Lakes – Version machen! Jeder Song wäre einfach geografisch nach den Orten benannt, an denen Alexander Supertramp sich aufhält, ähnlich wie unsere früheren Titel mit See-Namen.

 

Gebt  jedem Bandmitglied einen Titel, den es aufgrund seines Verhaltens verdient hat. Zum Beispiel: Tom – der immer zu spät kommt. Wir sind gespannt.

Matt – The Mechanic. Weil er wie eine Uhr arbeitet und ständig Bausätze zusammenbaut und zerlegt.

Roberto – Dr. Breakdown. Weil er buchstäblich nicht anders kann, als in jede Übung Breakdowns und Beatboxing einzubauen.

Blue – Darkness. Weil sie die Geheimnisvolle ist.

Gareth – The Connoisseur. Weil er ein Kenner/Feinschmecker von Gitarrentönen und Bier ist.

Rob – Clean Shirt. Weil er in der Stadt arbeitet und natürlich saubere Hemden trägt ;).

Charlie – LOUDER BASS. Aufgrund seiner Standardreaktion auf jeden Mix, den wir erhalten.

 

Weitere Infos zu Lake findet ihr hier:

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