Silverstein 16

DELTA BASH FESTIVAL feiert Premiere

HOT, HOTTER, DELTA BASH

Am 18.06.2022 feierte das erste Delta Bash Festival, im Rahmen Zeltfestivals Rhein-Neckar auf dem Maimarktgelände Mannheim, seine große Premiere. Das Core-Festival, fuhr schon bei seinem Debüt ein starkes Line-Up auf. Neben dem Headliner ‘Beartooth’, standen außerdem ‘Bury Tomorrow’ , ‘Silverstein’, ‘Crossfaith’, ‘Deez Nuts’, ‘Stick to your guns’, ‘Vein’ und weiter große Bands der Metalcoreszene auf der Matte und haben die beiden Zeltbühnen zum Beben gebracht.

DELTA BASH FESTIVAL

Bei 37 Grad in der prallen Sonne, waren jedoch nicht nur die Musik und die Bands heiß.

Als wir nach einem kurzen Marsch gegen 14 Uhr auf dem Festival Gelände ankamen. Hatten sich bereits die meisten Besucher ein schattiges Plätzchen in einem der überdachten Sitzbereiche gesucht, um dort auf den Beginn von ‘portrayal of guilt’ zu warten, die das Delta Bash Festival eröffneten. Auch Wasserflaschen und Becher konnten während der Wartezeit und des gesamten Festivals kostenfrei mit Wasser an mehreren Stationen wieder aufgefüllt werden. Auf dem Gelände selbst befanden sich mehrere Getränkestände, Sitzbereiche, ein Bereich für Merch und drei Essensstände. Meiner Meinung nach hat es gerade bei den Essensständen ein wenig an Auswahl gefehlt. Nächstes Jahr gerne mehr davon. Eine große Erleichterung bei der Hitze war aber die von der Feuerwehr organisierte ‘Dusche’, die bei den Temperaturen ein echter Segen war um sich zwischendurch ein wenig abzukühlen.

portrayal of guilt macht den Anfang

Um 15:10 Uhr startete die erste Band ‘portrayal of guilt’ im größeren der beiden Zelte, dass für die frühe Uhrzeit schon gut besucht war. 30 Minuten dauerte ihr Set, bis sich beinahe nahtlos im Anschluss ‘One Step Closer’, im zweiten etwas kleinerem Zelt, anfügte. Trotz der enormen Hitze, war die Stimmung im Publikum als auch bei den Bands wirklich gut. Wer also so richtig ins Schwitzen kommen wollte, musste sich nur einen der vielen Moshpits anschließen, die, im wahrsten Sinne des Wortes, ordentlich Staub aufwirbelten.

// Fotos von Jennifer Ehlers im Auftrag von Radio:Active Magazine

PARTY HARD MIT DEEZNUTS

Die nächsten auf der Liste waren ‘DeezNuts’, die mit einer großen Fanbase im Palastzelt eine wilde Party feierten. Eine halben stunde später reichten sie das Mikro weiter an ‘DRAIN’, die im Festzelt gut Stimmung machten.
Ein kleiner Nachteil daran, die Bands lückenlos hintereinander spielen zu lassen, war natürlich, dass das Publikum erst den Weg rüber in das andere Zelt gehen musste und so der erste Song noch vor einer kleineren Menge performt werden musste. Der gesamten Stimmung hat dies aber keinen Abbruch getan.

// Fotos von Jennifer Ehlers im Auftrag von Radio:Active Magazine

LAUT UND LAUTER MIT CROSSFAITH

Im Anschluss folgte die japanische Metalcore Band Crossfaith, die schon beim Soundcheck laut vom Publikum gefeiert wurden. Crossfaiths Auftritt war von Anfang ein kompletter Abriss. Die Japaner sind bekannt für die fette Party die sie bei ihrem Auftritt veranstalten. Gekrönt haben sie es dieses Mal damit, dass sie ‘Caleb Shomo’, den Sänger der Headliner ‘Beartooth’ für ‘Ghost in the Mirror’, mit auf die Bühne holten.

//Fotos von Jennifer Ehlers im Auftrag von Radio:Active Magazine

Doch auch im Festzelt brennt die Stimmung. ‘High Power’, die im Anschluss spielten, präsentierten, ihrem Namen getreu, mit High Power ihr Set und gaben dem aufgeheizten Mannheimer Publikum keine Zeit zum Verschnaufen.

NOSTALGIE MIT SILVERSTEIN

Auch Silverstein, die um 18:20 Uhr im Palastzelt auftraten, ließen keine Atempause. Silverstein war an diesem Abend wohl die Band mit dem Text sichersten Publikum. Mit ihren älteren Songs wie ‘Heroine’ und ‘Smile in your Sleep’ kam echtes Nostalgie Feeling auf. Zum Abschluss kündigte die Band noch ihre Tour an, die ab November, mit ganzen neun Terminen in Deutschland, losgehen soll.

Fotos von Jennifer Ehlers im Auftrag von Radio:Active Magazine

BRICHT MANNHEIM DIE REKORDE?

Um 19:00 Uhr hielt sich die Sonne noch hartnäckig am Himmel. So dass der kurze Marsch rüber in das Festzelt zu ‘Vein kaum Abkühlung versprach. Denn eins war sicher, einmal im Zelt angekommen, wird es noch heißer. Doch für die Delta Bash Besucher scheint Hitze kein Problem zu sein. Sie mögen es heiß und kuschelig. Bei Bury Tomorrow durfte man nämlich keine Berührungsängste haben. Die Band forderte das Publikum auf in die Luft zu gehen, sich beim Crowdsurfing von der Menge feiern zu lassen. Ganze tausend Crowdsurfer haben sie sich gewünscht. Zu diesem Zweck wurde sogar Verstärkung von der Security gefordert, die während des gesamten Festivals absolut großartig, freundlich und hilfsbereit war und immer für einen Spaß zu haben.

Fotos von Jennifer Ehlers im Auftrag von Radio:Active Magazine

Den Abschluss im Festzelt machte ‘Stick to your Guns’, die selbst auch keinerlei Berührungsängste dem Publikum gegenüber hatte und sich mitten in die Menge wagten.

 

DAS GROSSE FINALE 

Das große Finale boten um 20:45 ‘Beartooth’, die eine wirklich wilde Show hinlegten und vom Publikum nochmal alles forderten. Natürlich ließ es sich ‘Kenta Koie’, Sänger von Crossfaith, nicht nehmen ebenfalls für einen Song mit ‘Beartooth’ auf der Bühne zu stehen. Mit ‘Beartooth’ feierte das Delta Bash Festival einen krönenden Abschluss für dieses Jahr. Im Anschluss lud das MoreCore Magazin noch zu einer Party im Zelt nebenan ein und ließ die Nacht mit einer Menge Core-Musik abklingen.

 

Fazit:

Meiner Meinung nach war das Debüt des Delta Bash Festivals ein voller Erfolg. Sie haben sehr vieles richtig gemacht und ein absolut großartiges Line-up für das erst Mal ans Land gezogen. Abschließend kann ich nur sagen, gerne wieder.