Cherie Amour – Internal Discussions (VÖ: 01.09.21)

Cherie Amour – Internal Discussions (VÖ: 01.09.21)
10
MEGAHERTZ

 

Künstler: Cherie Amour
Album: Internal Discussions
Genre: Nu-Punk
VÖ: 01.09.21
Label: Rude Records / Equal Vision Records
Radio:Active Bewertung: 10/10 Megahertz

 

Tracklist “Internal Discussions”:

Burn
Imposter
A Beautiful Mess, A Perfect Disaster
2NICE2SAY
Orlando

 

Die aus Baltimore stammende Nu-Punk Band Cherie Amour hat ihre Debüt EP “Internal Discussions” für den 01. Oktober bei Rude Records und Equal Vision Records angekündigt!

Vorab veröffentlichten sie bereits ihre neue Single “A Beautiful Mess, A Perfect Disaster” samt Musikvideo um ihre Ankündigung zu vervollständigen. Bei dem Track hat die Gruppe einen freien, Pop-Punk inspirierten Sound gefunden, der den Text über das Verlangen von Dingen, die außer Reichweite scheinen, hervorhebt.
Das Musikvideo des Songs wurde vom Gitarristen Casey Reid directed und spielt in den emotionalen inneren Konflikt ein, den man durch die ganze EP fühlen kann.

 

‘A Beautiful Mess, A Perfect Disaster’ is about a very specific situation in my life that never really got resolved. From a music standpoint, it was one of the more difficult songs for me to do. I just couldn’t come up with melodies for a long time and I came up with the final idea for the song a couple of days before recording it. I love how poppy the song is and it’s possibly my favorite hook that we’ve written”. – Trey Miller über die Single

 

Komponiert von Trey Miller (Vocals), Casey Reid (Gitarre), Brendan Willis (Gitarre) und Ronnie Sherman (Schlagzeug) schaffen sie ihren eigenen Weg in der Alternative Musik Szene. Während sie ihre Sorgen. darüber in ein einziges Genre gesteckt zu werden, beiseite legten, haben sie selber ihre Stilrichtung “Nu-Punk” betitelt.

Wobei sie sich von einer Vielzahl von Künstlern inspirieren ließen, wie z.B: Linkin Park, MGK, Bring Me the Horizon, Don Broco und Dance Gavin Dance, die gerade auch dafür bekannt sind mehrere Genres miteinander zu verbinden.

Durch ihre vorab releasten Singles “Burn” und “Orlando” haben sie bereits eine schnell wachsende Fangemeinde für sich gewinnen können.
Cherie Amour ist bereit die Grenzen zu Durchbrechen und wollen mit ihrem Album “Internal Discussions” 2021 zu ihrem Jahr machen.

 

Internal Disscussions:

Burn” beginnt etwas entspannt, mit dem Anzünden, von was man sich gerne vorstellen möchte, was man so rauchen kann. “My anger got the best of me” und steigt dann rockiger ein. Mit einem Mix aus Tempo und Intensität haben sie es geschafft den Spannungsbogen aufrechtzuerhalten. Und auch die Screams nach “It’s my fault again, it always was, it’s always been” und die elektronischen Effekte passen irgendwie perfekt in den Song. “We wasted time, burning it down”.

 

Bei “Imposter” starten die Jungs zwar melodisch langsam, doch der Rap nimmt einen direkt mit in den Song und die Gefühlswelt der Band. “I feel like an Imposter” Hab ich da zuerst an Among Us gedacht? Auf jeden Fall. Aber genau darum geht es, die verlorenen Gefühle, die man wünschte man könnte haben, weil es das Richtige wäre, aber man spielt es nur. 
Looking for a song to relate to” ist auch eine Textzeile mit der sich wahrscheinlich viele identifizieren können, denn oft sucht man sich die Songs nach Gefühlslage aus. Auch hier ist der Mix der Genres wieder nahtlos geschehen, Respekt an die Musiker. Auch der Rahmen durch “It’s a Deja-Vu” was am Anfang und Ende des Songs eingespielt wird, lässt auch wortwörtliche ein Deja-Vu entstehen.

 

Sometimes I know I’m a beautiful mess, a perfect disaster” singen die Jungs in “A Beautiful Mess, A Perfect Disaster” über die eigene Ansicht, über einen selbst. Was alles im Leben nicht so ganz läuft und bei anderen aber umso besser geht. All die verstrichenen Gelegenheiten, die Heartbreaks, das nicht funktionierende Loslassen, vor allem wenn der andere nicht mehr ans Telefon geht. Das Ende mit dem Lachen reißt einen ein bisschen aus dem eher schon poppigen Song raus und lässt einen kurz überrascht zurück, auch wenn der Song auch damit began.

 

 

Beim nächsten Song “2NICE2SAY” steht wieder mehr der Rap im Vordergrund, auch wenn sich Gesang mit einmischt. “Do you even want the same thing anymore” geht es mit der Frage los, ob eine kleine Auszeit in einer Beziehung was bringt, oder ob sich in der Zwischenzeit nicht die Gefühle sogar geändert haben. Unterbrochen wird der eher emotional traurige Text durch “It’s to nice, to say that I hate you”.

 

Den Abschluss macht mit “Orlando” dann wieder ein Song über eine toxische Beziehung, in der es darum geht Fehler und Missstände zu übersehen und seine Augen zu verschließen, weil man die Beziehung nicht aufgeben möchte. “I don’t wanna lose you, so I put it all behind”. Auch hier passt sich der Rap Part sehr gut mit einem instrumental Interlude ein. “Use me up again, recycle my love

 

 

Fazit:

Der Einfluss ihrer Vorbilder ist deutlich in einigen Songs zu hören, aber sie haben ihren eigenen Sound daraus gemacht. Und genau das macht diese EP echt empfehlenswert für Fans von Linkin Park, Machine Gun Kelly und Fall Out Boy. Cherie Amour hat es geschafft mit ihrem eigenen Sound mich direkt mitzureißen und ich werde mir sofort, sobald die EP draußen ist, alle Songs in meine Lieblingssongs Playlist packen.

 

Wir wünschen viel Erfolg!

 

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