RELEASE RADAR: UNSERE FAVORITEN DER KALENDERWOCHE 49/25

Ihr habt Bock auf die neueste Musik, die Woche für Woche erscheint? Dann seid ihr hier genau richtig. In unserem Release Radar stellen wir euch jede Woche unsere Lieblingssongs zusammen, die in der aktuellen Woche veröffentlicht wurden. Egal, ob Metal, Rock, Punk, K-Pop, Pop, Hip-Hop oder Alternative. Wir stellen euch hier alles zusammen, was uns gefällt. Viel Spaß beim hören! Hier ist unser Release Radar für die Woche 48.
Guns N‘ Roses – „Nothin“ & „Atlas“
Einer der prägendsten amerikanischen Rockbands meldet sich im Release Radar mit 2 Singles, „Nothin’“ und „Atlas“ zurück. Im nächsten Jahr hat die Band eine Globale Tour angekündigt mit 2 Shows in Deutschland. Sie spielen am 23.06.2026 und 25.06.2026 in der Uber Arena in Berlin
Bosse – Lass Dich Nicht F!cken
Bosse hat mit “Lass Dich Nicht F!cken” im Release Radar einen Song über und gegen Hass und digitale G3walt veröffentlicht. Nachdem eine Freundin von ihm, die in der Öffentlichkeit steht, unter einem Sturm aus Hass fast zusammengebrochen ist, hat er ein Lied geschrieben, über und vor allem gegen digitale G3walt – “Lass dich nicht f!cken”. Er hat dieses Wort bewusst gewählt, denn genau dieses Wort ist eins der am häufigsten benutzten Wörter bei Beschimpfungen gegen weiblich gelesene Personen im digitalen Raum.
Thelma Malar – 86 Tasten
Im August 2024 releaste Thelma ihre erste deutschsprachige Single „5 TB Geduld“. Am 05.12. erscheint mit „86 Tasten“ die zweite deutsche Single – ein Song, der tief geht. Ehrlich, roh, emotional. Eine Produktion voller Druck und Fragilität: Pop, elektronisch, düster, pulsierend – und mittendrin Thelma, die sich vor unseren Augen neu zusammensetzt.
In ihren Projekten setzt Thelma ihre Gedanken kraftvoll in Szene und formt einen deutschen Pop, der neu klingt und gleichzeitig so, als wäre er immer schon da gewesen. Zwischen Breite und Brüchigkeit, Intimität und Wucht. Zwischen Zartheit und Trotz treffen Bässe und Backingvocals auf Thelmas ehrliche Texte.
Friends Don’t Lie – Unsere Zeit
Mit „Unsere Zeit“ melden sich FRIENDS DON’T LIE eindrucksvoll im Release Radar zurück – und liefern einen Song, der nach vorne schaut, wenn alles andere stillzustehen scheint. Eine Hymne auf Freundschaft, Zusammenhalt und das Gefühl, alles aus sich herauszuholen – kompromisslos und voller Energie.
„Unsere Zeit“ erzählt vom Drang, festzuhalten, was vielleicht schon zu entgleiten droht – vom Ausbrennen und trotzdem Weitermachen, vom Scheitern und davon, es trotzdem zu versuchen. FRIENDS DON’T LIE fangen diesen Moment zwischen Zweifel und Größenwahn ein, in dem man spürt: Jetzt oder nie.
WAVES LIKE WALLS x DEAD LIKE JULIET – They Preach We Burn
Nach einer intensiven Live-Phase melden sich Waves Like Walls mit ihrer neuen Single „They Preach, We Burn“ zurück. Der Track vereint kompromisslose Härte, melodisches Gespür und eine klare politische Haltung. Unterstützt wird das Ganze durch internationale Beteiligung: Mix und Master übernahm Jeff Dunne aus den USA (u. a. Knocked Loose & Stick To Your Guns), während Dead Like Juliet’s Ale aus Südtirol einen markanten Feature Part beisteuert.
Querbeat – Ugly Sweater
Weihnachten nervt und ist gleichzeitig unersetzlich. Da hat dieses Keinweihnachtslied gerade noch gefehlt… alle sagen das! „Ugly Sweater“ ist eine ironisch-verklärte Antwort auf alles, was besinnlich ist. Eine verschwitzte Dezembernacht in hässlichem Pulli. Ein 3 Minuten langer, verstrahlter Trip auf Glühwein, in 125 BPM zwischen überdrehten Familien und Mariah Carey im Loop.
Dieser augenzwinkernde Seasonal-Indie-Banger bringt Nostalgie, Chaos und ganz viel Brass-Energie durch den Kamin. Querbeat released nicht nur ein augenzwinkerndes Goodie für die Fans, sondern auch ein harmonisches Jahres-End-Family-Picture, nach der erfolgreichen Festivalsaison und der proppevollen Tour. „Ugly Sweater“ ist keine offizielle Radiosingle, sondern ein Goodie für die Fans. Viel Spaß beim Hören und Spielen, Merry Christmas!
FYVR – Chemicals (Remix)
Mit „Chemicals (Remix)“ präsentieren FYVR im Release Radar eine kraftvolle Neuinterpretation ihres Songs aus dem vergangenen Jahr. Im Remix verstärken sie die emotionale Intensität des Originals und verbinden sie mit einem modernen, elektronischen Sound.
In „Chemicals“ verarbeiten FYVR den Kampf gegen die innere Dunkelheit und die Sehnsucht nach einem Feuer, das Schmerz und Vergangenheit verbrennt. Die neuen, treibenden Beats und düsteren Synths lassen diese Spannung noch stärker spürbar werden und verwandeln den Track in ein intensives, tanzbares Erlebnis.
Alter Bridge – Playing Aces
Nur noch sechs Wochen trennen uns von Alter Bridge – das achte Studioalbum der amerikanischen Rock-Größen erscheint am 9. Januar 2026 über Napalm Records. Diese Zeit überbrücken ALTER BRIDGE nun mit der dritten Single „Playing Aces“. Die typischen Doppel-Gitarren von Myles Kennedy und Mark Tremonti eröffnen den Song, bevor gemeinsam mit Bassist Brian Marshall und Drummer Scott Philips ein treibender Groove entsteht – kraftvoll wie eh und je. Die treibenden Strophen gipfeln in einem unvergesslichen Refrain, unterstrichen von Kennedys mitreißenden Zeilen: „If I risked it all, I hope you’ll understand that I had to play my hand …“
Engst – Sag Mir Warum
Die Berliner Rock/Punk-Institution ENGST setzt den nächsten emotionalen Akzent in ihrem Jubiläumsjahr und veröffentlicht mit „Sag mir warum“ die neue Single aus dem kommenden Album „Gute Laune“, das am 27. Februar 2026 erscheint. Nach dem erfolgreichen Auftakt ihrer neuen Ära mit „Auf die nächsten Zehn“, mit dem ENGST ihr zehnjähriges Bandjubiläum eingeläutet haben, schlagen sie nun deutlich nachdenklichere Töne an.
„Sag mir warum“ ist ein intensiver Song über Verlust, offene Fragen und den Schmerz, wenn ein geliebter Mensch viel zu früh geht. Getragen von ehrlichen, tiefgehenden Lyrics, großen Melodien und der typischen emotionalen Wucht der Band, zeigen sich ENGST hier von ihrer verletzlichen, aber umso stärkeren Seite – roh, direkt und ohne Umwege.
MY UGLY CLEMENTINE – You Won
Mit „You Won“ veröffentlicht die Wiener All-Female-Rockband MY UGLY CLEMENTINE eine grungige, reduzierte Ballade, die in ihrer emotionalen Wucht an „Zombie“ von den Cranberries und Fontaines D.C. in der „Romance“-Ära erinnert. Eine Beziehung geht zu Ende, kurz vorm Zerbrechen, und was bleibt sind Fragen und eine Feststellung:“Is it what you want? Is it what you want? You won”
Kapa Tult – Niemand
kann eigentlich gar nicht sein, dass es diesen Song nicht schon vorher gab. In „Niemand“ singen Kapa Tult über einen toten Menschen und wie scheiße schwer es ist, ohne durch die Welt zu laufen. Das Gefühl von Isolation, das mit dem Trauern einhergeht, ist allumfassend, Songs darüber boxen immer wie eine Faust in die Magenkuhle – ob von Grönemeyer, Glashaus oder jetzt von Kapa Tult. Ständig darüber nachdenken, nie darüber reden können, weil darüber reden schwer fällt. Einem selbst, allen anderen. Aber ist nicht darüber reden wirklich die Lösung?
Lay – Rock the Heavenly Palace (Album)
Lay ist auf seiner Grand Line: Rock the Heavenly Palace durch China getourt, und wer Videos gesehen hat weiß, diese Show ist der absolute Wahnsinn. Riesige Bühnenbilder, beeindruckende Performances, neue Songs. Und genau diese neuen Songs präsentiert der chinesische Sänger nun pünktlich zum Release Radar sein neues Album Rock the Heavenly Palace.
ALPHA DRIVE ONE – Formula
Die achtköpfige Band ALPHA DRIVE ONE hat im Release Radar ihre Pre-Debütsingle “FORMULA” veröffentlicht. Die Gruppe wurde durch das Projekt Boys II Planet gecastet und startet nun durch. Das offizielle Debüt wird am 12. Januar 2026 mit dem Mini Album “Euphoria” sein. Auf jeden Fall eine Band die man im Auge behalten sollte.
Fewjar – This Is Happening
Fewjar ist back! Mit ihrem Song “This Is Happening” kommt die Band noch vor ihrer Tour mit einem neuen Song zurück, der den neuen Lebensabschnitt beschreibt, wie es ist, wenn man plötzlich zu dritt ist, statt zu zweit. Ein Song für die Familie und das Leben mit Kind.
The Wombats – Oh! The Ocean (Extended Version)
Die Wombats veröffentlichen im Release Radar die „Extended Version“ ihres sechsten Studioalbums „Oh! The Ocean“. Hierauf finden sich eine Reihe neuer Tracks, die klar zeigen, warum The Wombats weiterhin als eine der relevantesten und zeitlosen Bands des Genres bezeichnet werden: „Holy Sugar“, „X-Rated“ oder „Love You Like A Rainbow“ manifestieren die Perspektive auf eine der einflußreichsten Indiebands zur Zeit.
Die Veröffentlichung der „Extended Version“ ihres sechsten Studioalbums, das auch gleichzeitig als ihr bisher klanglich experimentierfreudigstes und melodischstes Werk gelten darf, schließt eines der erfolgreichsten Jahre im Bestehen der Band ab: „Oh! The Ocean“ kratzt mittlerweile an der 40 Millionen Grenze im Streaming und eine erfolgreiche Headliner-Tour führte die Band durch Europa, Australien und die USA.
IL CIVETTO – du bist schön (memo)
Mit dieser neuen Single setzen die Künstler ein starkes Zeichen gegen den ständigen Ausnahmezustand, die Verrohung der Sprache und das Gefühl, in einer zunehmend chaotischen Welt zu leben. „du bist schön (memo)“ erinnert uns daran, dass alles in Ordnung ist, selbst inmitten des Lärms. Eine tröstliche Hymne an die innere Ruhe.
„Und wenn die Welt heute Abend auch untergeht / dann nur um Morgen mit der Sonne wieder aufzustehen. / Mein Herz, so schnell, wie der Wind, der sich dreht / dabei wollt’ ich dir nur sagen: Du bist schön!“
6two7 x Emmerich – Tired Sad Lonely
Mit „Tired Sad Lonely“ veröffentlichen 6two7 gemeinsam mit Emmerich, dem Gitarristen der Blackout Problems, im Release Radar einen Song, der modernen Pop-Punk mit einer melancholischen Note verbindet. Treibende Gitarren und ein klarer, direkter Sound prägen die Produktion und zeigen die Band in einer konzentrierten, zeitgemäßen Form.
Hinter 6two7 stehen Nico Feelisch, Ex-Gitarrist der Rogers, und Matthi Storch, ein Newcomer aus Düsseldorf. Nach seinem Ausstieg zog Feelisch nach Mallorca, wo er heute als Produzent arbeitet – dort entstand die Idee zu 6two7. Matthi bringt Gefühl, Nico die Erfahrung. Zusammen formen sie einen Sound, der Pop-Punk ins Jetzt holt.
XO Armor x Isolate.exe – Pyromancer
XO Armor brennen wie nie zuvor. Nach ihrer ersten Europatour und einem erfolgreichen Festival-Sommer schließen sie 2025 mit ihrer bislang vielversprechendsten Single ab: Pyromancer – ein treibender Mix aus Phonk, Metal und Memphis Rap. Dafür haben sie sich niemand Geringeren als Phonk-Superstar Isolate.exe ins Boot geholt, bekannt durch seinen Millionen-Hit Crystals.
Der Song fühlt sich im Release Radar an wie ein rasantes Need for Speed-Rennen: energiegeladen, düster und unaufhaltsam. Mit Pyromancer verlassen XO Armor die von Fans gefeierte Dinosaurier-Welt ihres Albums Nublar – und rasen auf brennenden Reifen in völlig neue Klangwelten.
Bonaparte & Bela B – Braun
Musikalisch vereinen sich Bonaparte-Indie-Elektropunk und Bela Bs erzählerischer Biss zu einem zornigen Antifa-Ausbruch, gewürzt mit Versatzstücken aus Klo-Romantik und Ketamin-Spinat-Kackophonien; eine groteske Kulisse, über die der Refrain die Botschaft zynisch-poetisch auf den Punkt bringt. „Braun“ ist kein Protestlied von gestern, es ist ein Statement von heute: laut, unbequem – und absolut notwendig.
Lost in Hollywood x Of Virtue – Like A River
Mit „Like A River“ schärfen Lost in Hollywood im Release Radar ihren modernen Sound weiter und verbinden ihre charakteristische Mischung aus emotionaler Intensität und energiegeladenem Sound mit der unverwechselbaren Stimme von Of Virtue. Das Ergebnis ist ein mitreißendes Album, das verschiedene Musikrichtungen und Zuhörer begeistert und die Position der Band als eine der vielversprechendsten deutschen Heavy-Metal-Exportbands festigt. Nach dem Erfolg ihrer letzten Veröffentlichungen und einer stetig wachsenden Live-Präsenz markiert diese Zusammenarbeit einen neuen Meilenstein in der Entwicklung von Lost in Hollywood – lauter, selbstbewusster und global vernetzter als je zuvor.
Marteria – Meins!
„MEINS!“ ist die dritte Single aus dem dritten Teil von Marterias Albumreihe. „Zum Glück in die Zukunft III“ wird am 27. März 2026 veröffentlicht. Als erster Vorbote erschien im September „Babylonia“ – ein hypnotischer Song zwischen Sorge und Hoffnung um den Zustand dieser Welt, dessen Video an die Fantasy-Abenteuer-Klassiker „Jumanji“ erinnert. Als Gast ist Sängerin Inéz zu hören, bekannt als eine Hälfte des Duos Ätna. Im Oktober folgte mit „L.I.E.B.“ der nächste Track.




