RELEASE RADAR: UNSERE FAVORITEN DER KALENDERWOCHE 45/25

Ihr habt Bock auf die neueste Musik, die Woche für Woche erscheint? Dann seid ihr hier genau richtig. In unserem Release Radar stellen wir euch jede Woche unsere Lieblingssongs zusammen, die in der aktuellen Woche veröffentlicht wurden. Egal, ob Metal, Rock, Punk, K-Pop, Pop, Hip-Hop oder Alternative. Wir stellen euch hier alles zusammen, was uns gefällt. Viel Spaß beim hören! Hier ist unser Release Radar für die Woche 44.
Finger Eleven – Last Night On Earth The Mountain
Kanadas Multi-Platin Exportschlager haben schon immer ihren musikalischen Einflüssen der Sechziger Jahre mit ihrer eigenen Musik Tribut gezollt: Und so verwundert es kaum, dass Phil Collins und Genesis für LAST NIGHT ON EARTH, das neue Album der Band, welches heute über Better Noise Music erscheint, ein erheblicher musikalischer Einfluss waren. Zur Feier des Tages veröffentlicht die Band auch die vierte Single des Albums, “The Mountain.”
Hayley Williams – Ego Death At A Bachelorette Party
Nach der Veröffentlichung von 17 Überraschungssingles, mit denen Hayley Williams im August für Aufsehen sorgte, und der Erweiterung „Parachute“, liefert sie mit der Single „Good Ol’ Days“ nun einen R&B-getränkten Ohrwurm – und zugleich einen weiteren Baustein ihres Albums „Ego Death At A Bachelorette Party“, das nun auf Streaming-Plattformen zu hören ist und physisch im Release Radar erscheint. Das Album selbst nahm durch die Fans Gestalt an: Nachdem Williams eine lose Sammlung von Songs veröffentlichte, entwarfen Hörer*innen eigene Tracklists, die schließlich in die finale Reihenfolge einflossen. So entstand eine Platte, die den Dialog zwischen Publikum und Künstlerin auf besondere Weise widerspiegelt. „Ego Death At A Bachelorette Party“ erscheint auf Vinyl – neben der Standardausgabe in gleich sechs farbigen Varianten.
Portugal. The Man – SHISH
Portugal. The Man’s SHISH ist da. Das zehnte Studioalbum der in Alaska gegründeten und in Portland ansässigen Band, das auf ihrem eigenen Label KNIK/Thirty Tigers veröffentlicht wurde, zeigt Portugal.The Man am Rande der Entdeckung – sie ziehen den Vorhang weiter zurück. In den zehn unterschiedlichen Tracks neigt sich die Band dem Unbehagen, der Verletzlichkeit und der verzerrten Pop-Sensibilität zu, die nur Portugal. The Man bieten kann.
Skindred – You Got This
Es gibt News von den walisischen Ragga-Metal-Legenden SKINDRED! Die brandneue Single „You Got This“ wird im Release Radar veröffentlicht und kündigt das gleichnamige neue Album für den 17. April 2026 an. Also wenn das kein Grund für ’ne Party ist?! Wie der Zufall so spielt, startet die Tour durch Deutschland bereits in zwei Wochen und wer jemals auf einer SKINDRED-Show war, weiß: Das IST ’ne riesige Party! Wer noch dabei sein will, sollte sich schnell Tickets sichern
Austin Meade – Almost Famous
Der aus Texas stammende Sänger, Gitarrist und unermüdliche Tourmusiker Austin Meade bereitet sich auf die Veröffentlichung seines bisher persönlichsten und ausgereiftesten Albums „ALMOST FAMOUS“ vor, das im Release Radar erscheint.
Heute präsentiert er seine neueste Single „HONEY DO YA“ zusammen mit dem dazugehörigen Musikvideo. Nach dem Titeltrack „ALMOST FAMOUS“ und seinem filmreifen Video besticht „HONEY DO YA“ durch Meades unverkennbare Mischung aus Hardrock-Attitüde, Südstaaten-Erzählungen und eingängigen Melodien. Inspiriert von einer spielerischen Anspielung auf die To-do-Liste für seine Frau, entwickelte sich die Idee zu einem aufrichtigen Liebeslied für sie. Der Song, dessen Melodie Meade nicht mehr losließ, wechselt zwischen unbeschwertem Humor und einer nostalgischen Reflexion über die Anfänge ihrer Beziehung und den gemeinsamen Entschluss, ein Leben aufzubauen.
CHRIS DE SARANDY – Need Somebody
Der in England geborene und in Berlin lebende Singer-Songwriter Chris de Sarandy veröffentlicht im Release Radar mit „Need Somebody“ den gefühlvollen Mittelpunkt seiner neuen EP Trading Stories. Der Song erzählt von Freundschaft, Verletzlichkeit und der Bedeutung, in schweren Zeiten füreinander da zu sein.
Mit seinem unverwechselbar gefühlvollem Gesang und einer cineastischen Pop-Produktion wird „Need Somebody“ zu einem eindringlichen Stück über Menschlichkeit und Zusammenhalt. Gemeinsam mit Künstler, Songwriter und Freund Declan J Donovan geschrieben, betont der Titel, wie wichtig Offenheit, Empathie und Ehrlichkeit sind.
Cold Steel – Discipline & Punish
Cold Steels patentierter aggressiver Hardcore-Thrash-Metal kennt auf „Discipline & Punish“ keine Gnade. Um das Album zu realisieren, zog die Band nach Philadelphia und arbeitete mit Produzent Arthur Rizk (Blood Incantation, Power Trip, Cavalera) zusammen. Im Studio ließen sie sich von Bands wie Metallica, Machine Head und Slipknot inspirieren und feilten gleichzeitig an ihrem eigenen, unverkennbaren Sound.
New Found Glory – Treat Yourself
Frisch nach der Ankündigung ihres mit Spannung erwarteten neuen Albums „Listen Up!“ freut sich New Found Glory, im Release Radar ihre neue Single „Treat Yourself“ zu präsentieren. Der dritte Track aus „Listen Up!“ ist ein mitreißender Song darüber, in schwierigen Zeiten freundlicher zu sich selbst zu sein. Streamt „Treat Yourself“ und seht euch hier das neue Visualizer-Video an.
Kraftklub – Marlboro Mann
Mit „Marlboro Mann“ erscheint im Release Radar eine weitere Kraftklub-Single aus ihrem neuen, am 28. November erscheinenden Album „Sterben in Karl-Marx-Stadt“. „Auch wenn es Abfuck ist und schwer, wir haben es geschafft schon bis hierher“, heißt es in „Marlboro Mann“.
So tief, so hoch, so K waren sie noch nie: Drei Jahre nach dem zuletzt erschienenen „KARGO“ und dreizehn Jahre nach dem Debüt „Mit K“ vollziehen Kraftklub mit „Sterben in Karl-Marx-Stadt“ inhaltlich und musikalisch einen Full-Circle-Moment. Der Sound der 2010er-Jahre ist wieder da und die Fünf aus Chemnitz sind immer noch anti. Und klingen trotzdem verändert.
XLOV – UXLXVE (Album)
Im Release Radar haben XLOV ihr Mini-Album UXLXVE veröffentlicht. Mit sechs neuen Songs nehmen sie ihre Fans mit auf eine Achterbahn der Gefühle. Von sexy Songs, geht es über den Song der gute Laune macht: Biii:-P direkt zum emotionalen kiss and say goodbye, bis man am Ende mit Drip Drip sich eher wie auf einem Roadtrip im Sommer entlang einer Küste fühlt.
NCV – BELIEVE (Single-Album)
Mit ihrem sehr sommerlichen Musikvideo zu “LUV+ME” veröffentlichen NCHIVE im Release Radar ihr Single und ihr Single-Album BELIEVE. Somit bringen sie das Sommerfeeling zurück.
J.Y.Park – Happy Hour
JYP ist back mit neuer Musik! Hat man drauf gewartet? Wahrscheinlich nicht. Unterhaltsam ist der neue Song gemeinsam mit Kwon Jin-ah trotzdem auf jeden Fall. Das Musikvideo zu “Happy Hour” ist im Stil einer 80er Office Sitcom gedreht und sehr unterhaltsam.
SUNMI – CYNICAL
“Why so cynical, cynical, cynical?” singt Sängerin Sunmi im Outfit des Girls aus The Ring und das fasst auch das Musikvideo sehr gut zusammen. Verschiedene Szenen, die von ihrer Atmosphäre her eher zu Halloween passen, sind sehr gut inszeniert.
Four Year Strong – Whiplash
Die New-England-Rockband Four Year Strong hat im Release Radar ihre brandneue Single „Whiplash“ veröffentlicht. Ihr Sound entwickelt sich damit in Richtung härterer, schleppender Klänge, ohne dabei ihre mitreißende Energie zu verlieren, die sie auszeichnet. Die Band geht diesen Monat mit All Time Low auf Tour. Die Tour startet am 11. November in Alabama und umfasst 13 Konzerte, darunter Auftritte in Florida, New York und auf der Warped Tour in Orlando. Nach einer Weihnachtspause geht es Anfang 2026 mit 21 Shows durch Großbritannien und Europa weiter, darunter ein Konzert in der renommierten O2 Arena in London.
White Lies – Night Light
White Lies veröffentlichen ihr siebtes Album “Night Light” im Release Radar über Play It Again Sam. Nachdem das Trio aus dem Westen Londons bereits “Nothing On Me” geteilt hat, folgt mit “In The Middle” eine weitere Singleauskopplung aus dem Longplayer.
“Night Light” spannt einen Bogen von Progressive-Rock über Disco bis hin zu synthiegetriebenen Soundscapes. Tracks wie “Nothing On Me” und “All The Best” zeigen die Unbekümmertheit, während Songs wie “Everything Is OK” und “Juice” ihre emotionale Tiefe und melodische Stärke hervorheben. Die neue Single “In The Middle” ist der Abschluss des Albums und gleichzeitig der treibendste Track, mit seinen pulsierenden Synthesizern und treibenden Bässen. „It’s a song about moving, not necessarily moving on, but moving to another emotional place needed for growth. It also gives you another taste of our musical growth on this forthcoming album where we fully let our hair and scalps down to embrace a more experimental side of arrangement.”
Katy Perry – bandaids
„Bandaids“ heißt die neue Single von Katy Perry und ist ihr Statement zur Trennung mit Orlando Bloom. Der Song spricht jeden an, der gelebt, geliebt, Veränderungen erlebt und gestärkt daraus hervorgegangen ist, und zelebriert die schönen und schmerzhaften Seiten des Lebens, während Perry zu der ungefilterten Lyrik zurückkehrt, die ihre Karriere geprägt hat.
Produziert von Justin Tranter (Lady Gaga, Dua Lipa), Sean Cook (Shaboozey, Paul Russell), Russ Chell (Kid Cudi, Tate McRae) und Eren Cannata (Teddy Swims, Demi Lovato) und mitgeschrieben von Katy zusammen mit Tranter, Cook, Chell, Cannata und Amanda „Kiddo“ Ibanez, vereint „Bandaids“ gitarrenlastige Sound Produktion mit Katys unverwechselbarem, kraftvollem Gesang und einem mitreißenden Refrain.
Gorillaz feat. IDLES – The God of Lying
„The God of Lying“ (feat. IDLES) ist der brandneue Song von Gorillaz, die dritte Single aus dem kommenden Studioalbum der Band „The Mountain“ Geschrieben von Damon Albarn und Joe Talbot und aufgenommen in London, Devon und Mumbai, mit Ajay Prasanna an der Bansuri und Viraj Acharya an der Perkussion, zeigt The God of Lying, wie der IDLES-Frontmann seine unkonventionelle Ausstrahlung in einem Dub-ähnlichen Gesangsstil entfaltet, der eine Reihe von Fragen und nur spärlichen Trost liefert – und so die zugrunde liegenden Themen des Albums von gesellschaftlicher und politischer Unruhe aufgreift.
Yeonjun – NO LABELS: PART 01 (Mini-Album)
Die Teaserbilder für das erste Soloalbum des TxT Mitglieds Yeonjun haben Fans am Anfang daran zweifellos lassen, ob sie echt sind, doch spätestens als Yeonjun selber Werbung mit den Albumcovern gemacht hat war klar, dieses Bild wird wirklich das Albumcover.
Das Album kann in verschiedenen Versionen gekauft werden und kam am Releasetag mit drei vollen Musikvideos, darunter seine Kollab mit Daniela von KATSEYE.
CASINO BLACKOUT – Fuckitlist
„Fuckitlist“ ist die dritte Single aus dem kommenden CASINO BLACKOUT-Album „Schwerer als Luft“. Weg vom Alltag und Erwartungsdruck, hin zu einem Ort der Geborgenheit und des Ankommens ist die Message: „Dieses Haus in der Toskana – Sonnenbrand und Salz, heute machen wir es wahr.“ Musikalisch trifft Indie-Pop-Punk auf 80s-Vibes, fette Drums und warme Synths – ein Wechselspiel aus Melancholie und Leichtigkeit. Eine edgy PopPunk Sommer-Hymne mitten im November.
JNSN. feat. Tim Vantol – Eve of Destruction
Mit ihrer Coverversion von „Eve of Destruction“ verleihen JNSN. und Tim Vantol einem zeitlosen Protestsong neues Leben. Roh, ehrlich und voller Energie schlägt ihre Version eine Brücke zwischen Vergangenheit und Gegenwart – eine Erinnerung daran, dass Musik noch immer die Kraft hat, Veränderung zu inspirieren.
Royal Republic – Go West
Heute startet das vierte Abenteuer unserer liebgewonnenen Blastbeaters – der fiktiven Black-Metal-Band von ROYAL REPUBLIC, die unterwegs einem heruntergekommenen Volvo 140 das feste Ziel hat, die Weltherrschaft an sich zu reißen… ob die Welt das will oder nicht! Das letzte Abenteuer der Blastbeaters ist eine brandneue, völlig überzogene Version des Village People-Klassikers und der Pet Shop Boy Reprise „Go West“. Die aktuelle Radiosingle „Stayin’ Alive“ ist eine Rock-Version des legendären Disco-Hits der Bee Gees und rettet seit der Veröffentlichung fleißig Leben.
BOY LOCO – Moves Tonight
BOY LOCO liefern mit „Moves Tonight“ den Soundtrack für alle, die nicht länger warten wollen. Die Nacht wird zur Bühne, der Moment gehört denen, die ihn ergreifen. Flynn singt mit funkelndem Selbstvertrauen und lässiger Entschlossenheit: „I think today is my day / I strut like I got no shame“. Haltung, Präsenz und null Entschuldigungen – der Song ist ein Manifest des Selbstbewusstseins.
„Moves Tonight“ dreht das Spotlight nicht auf – es wird einfach eingeschaltet. Ein Song, der das Gefühl einfängt, die eigene Bühne zu betreten und sie zu bespielen. Rhythmische Drums, funky Gitarrenlicks, satte Bläserakzente und ein Bass, der wie eine Surf-Gitarre auf Adrenalin läuft, verleihen der Produktion von Tudor ein unwiderstehliches Momentum. Ein „Pulp-Fiction“-Vibe trifft auf handgemachte Dancefloor-Energie. Flynn wechselt mühelos zwischen Brust- und Kopfstimme, während Produzent Tudor die Beats so poliert, dass kein Fuß stillsteht.
Von Wegen Lisbeth – Gleichgewicht
Mit „Gleichgewicht“ widmen sich Von Wegen Lisbeth im Release Radar dem fragilen Gleichgewicht zwischen Chaos und Ruhe, zwischen Festhalten und Loslassen. Sie stellen Fragen, wo andere lautstark Antworten fordern und geben dem Zweifel Raum. In einer Zeit, in der Krisen fast täglich den Boden unter den Füßen wegreißen, wird „Gleichgewicht“ zum Spiegel unserer Gegenwart – und zu einer stillen Erinnerung daran, dass Sprachlosigkeit auch befreiend sein kann, wenn man sie gemeinsam erlebt.
The Livelines – Framing Reality
Mit Framing Reality veröffentlichen The Livelines aus Osnabrück ihre neue EP – ein musikalisches Coming-of-Age-Tagebuch zwischen Selbstzweifel, Selbstbehauptung und dem Versuch, Kontrolle in einer Welt zu finden, die sich ständig verändert. Die sechs Songs zeigen eine junge Band, die ihre Realität selbst in die Hand nimmt: Ehrlich, direkt und mit einem Sound, der gekonnt Pop-Melancholie mit tanzbarer Rock-Energie verbindet. Der Titel Framing Reality ist dabei mehr als nur ein Name. Er steht für den Versuch, das eigene Leben zu rahmen – zu entscheiden, wie man gesehen wird, wie man sich selbst sieht und was man aus den Dingen macht, die man nicht ändern kann.




