Jinjer überzeugt auf Duél Europe 2026 Tour in Köln!

Am 23.01.26 spielten Jinjer aus der Ukraine ihr erstes Deutschland Konzert ihrer Duél Europe Tour im Kölner Palladium. Als Support im gut gefüllten Venue, hatte die Band zwei weitere Bands im Gepäck, die man sich auf jeden Fall auch merken kann.
Textures

Den Anfang machten Textures. Die niederländische Metal-Band aus Tilburg beschreibt ihren Sound als “Polyrhytmic Metal Madness”, was gerade bei ihrer Live Performance auch so rüberkommt und das Publikum direkt von Beginn an mitreißt.
Bereits 2001 gegründet, kam es zu verschiedenen Wechseln innerhalb der Band, bis es 2016 eine Pause gab, die 2023 mit der Ankündigung ihres Comebacks für 2024 beendet wurde. Mitte 2025 erschien dann das erste neue Werk nach der Wiedervereinigung mit ihrer Single “Closer to the Unknown”. Funfact: Der Tag des Konzertes in Köln war ebenfalls das Datum ihres Album Releases “Genotype”, von dem sich auch live schon überzeugen konnte, da sie es sich nehmen ließen einen Song daraus zu performen.
Unprocessed

Als zweite Support Band des Abends betraten Unprocessed die Bühne. Die 2013 gegründete Metal-Band stammt aus Wiesbaden und kann bereits auf eine beachtliche Bandgeschichte zurückblicken. 2014 erschien bereits ihr erstes Album “In Concretion” in Eigenproduktion, worauf bereits im kommenden Jahr eine kleinere Tour anstand.
Auch in dieser Band gab es einige Wechsel, bis die Band Konstellation zusammengefunden hat. Anfang 2020 begleiteten Unprocessed die US-amerikanische Band Polyphia auf ihrer Europa-Tour, wodurch auch ein gemeinsamer Song entstand. Es entstanden auch weitere Collab-Songs mit Paleface Swiss und auch mit Fever 333. Letzterer Song “Head in the Clouds” war natürlich auch Teil der Setlist und bewies wie gut Metal und Rap Elemente zusammenarbeiten können. Da auch sie erst vor kurzem ihre neues Album “Angel” veröffentlichten, präsentieren sie auch diese Songs zum ersten mal dem Live Publikum.
Jinjer:

Nach den ersten Moshpits und Crowdsurfern war dann Zeit für den Headliner des Abends: Jinjer. Die ukrainische Metal Band überzeugte von den ersten Tönen. Es gab ein einfach gehaltenes Bühnenbild. Eine LED-Leinwand hinter dem Schlagzeuger und als Podest für eben diesen und sonst war die Bühne frei, sodass sich alle Mitglieder der Band frei bewegen konnten. Wobei hier vor allem Sängerin Tatiana Shmayluk den Platz nutzte, um allen Fans ein gutes Erlebnis zu geben. Mit elegantem rosanem Kleid und Spitzen-Handschuhen, die ihre Tattoos zum Großteil verdeckten stellte sie ihr Markenzeichen des Growling unter Beweis.
Nach einigen Touren als Support-Band für verschiedene Bands in Nordamerika,zwei Touren mit Arch Enemy in Europa und einigen Festival-Auftritten sind Jinjer nun selber auf eigener Headliner-Tour. Passend zum Namen ihrer Tour durfte der Song “Duél” als Opener der Show natürlich nicht fehlen. Somit ging es direkt lautstark und energetisch los. Ob mit dem Live-Debüt von “Tantrum” oder ihrem aktuellen Hit “Pisces”, es wurde im Publikum mit gesungen, gemosht, der ein oder andere Circle Pit gebildet oder auch Crowdsurfing betrieben.

Die Stimmung hielt alle 15 Songs der Setlist an, und die Band konnte mal wieder unter Beweis stellen, dass sie Live sogar noch besser klingen, wie auf Aufnahmen und dieses Feeling vor Ort hat einen einfach direkt mitgerissen. Als Abschluss des Abends gab es einen Zugabe-Song “Sit Stay Roll Over”, welcher den Fans nochmal Energie gab, bevor es dann zurück in die Kälte ging.
Ein sehr gelungener Abend und definitiv eine Live-Empfehlung.

Setlist Jinjer:
Duél
Green Serpent
Fast Draw
Vortex
Disclosure!
Tantrum
Teacher, Teacher!
Kafka
Judgement & Punishment
Hedonist
I Speak Astronomy
Perennial
Someone’s Daughter
Rouge
Pisces
Sit Stay Roll Over
Mehr Impressionen:
Mehr Informationen:
JINJER kommen auf European Duél Tour 2026
Foto-Credit: Alle Fotos im Auftrag für Radio:Active Magazin: Lisa Schiefer (Liza)





























