Highfield 2025 – Tag 2: Noch heißer? Nein. Aber noch wilder!

Nach einer kurzen Nacht (wer hat überhaupt geschlafen?) ging’s direkt wieder in den Festivalmodus. Der Himmel meinte es diesmal ein klein wenig gnädiger mit uns: immer noch warm, aber nicht mehr ganz die brutale Gluthölle vom Vortag. Dafür war die Stimmung noch mal ’ne Runde besser.

Man merkte einfach: Es ist Highfieldzeit!
Los ging’s mittags an der Beck’s Beach Stage mit Diffuse Titel Story. Schon zu Beginn war die Crowd erstaunlich wach und neugierig. Das war kein Warmlaufen mehr, das war direkt „wir sind mittendrin“. Währenddessen ertönten schon Gespräche durchs Gelände: Electric Callboy heute Abend, Mehnersmoos auch dabei – die Leute hatten Bock, und man spürte das Knistern.
Um 12:30 Uhr dann ein Highlight für viele: 100 Kiloherz gaben sich die Ehre – zum dritten Mal in diesem Jahr beim Highfield! Erst Donnerstag Zeltplatz, dann Freitag Green Stage, und jetzt Beach Stage. Wer die Jungs noch nicht gesehen hatte, bekam jetzt die finale Chance – und sie haben’s natürlich komplett durchgezogen. Schweiß, Herzblut, Texte zum Mitschreien – genau das, was dieses Festival so lebendig macht.
Danach folgte eine bunte Mischung: Bierbabes mit einem starken, charmanten Auftritt.

Mola, die sommerliche Vibes und Clubfeeling in die Crowd getragen haben.
Good Kid mit unfassbar viel Energie – die haben das Publikum im Handumdrehen erobert.


Dann kam Ali Neumann, die mit ihrer Stimme alle nochmal so richtig wachgeküsst hat.



Es blieb rockig und politisch mit Massendefekt:


… bevor Fatoni die Bühne übernommen hat – mit viel Humor, Scharfsinn und natürlich einem dicken Augenzwinkern Richtung Festivalchaos. Er bekam Unterstützung von Edgar Wasser & Juicy You und sie lieferten einen grandiosen Mix aus deepen Lines und cleveren Beats.


Später am Nachmittag rissen Betontod die Gitarren auf – härter, lauter, direkter. Im Anschluss brachte Paula Carolina frischen Indie-Sound und eine riesige Portion Leichtigkeit ins Spiel.


Danach wurde es mit Royal Republic absolut wild – die Schweden haben die Bühne einfach dominiert und die Crowd komplett durchgedreht.


Die 102 Boys haben die Stimmung dann weiter eskalieren lassen – es war schwitzig, laut, dreckig, aber genau das Richtige für diesen Festivalmoment. Swiss und die Anderen haben noch eine Schippe draufgelegt, kompromisslos, politisch, direkt – der Pit brodelte.
Abends war es dann Zeit für Mehnersmoos. Kein Gerücht mehr – sie waren da, und wie! Abriss-Stimmung deluxe, die Crowd im Ausnahmezustand. Danach Matzen, die Indie-Poesie und Power so locker vereint haben, dass man zwischen Pogen und Träumen hin- und hergerissen war.


Kurz vor Schluss dann Bilderbuch – was für eine Show. Funk, Pop, Kunst – ihr typischer Stil, der einfach alle mitnimmt. Lichter, Farben, Sounds – als ob die Bühne selbst ein Kunstwerk wäre.


Und dann kam der Höhepunkt: Electric Callboy. Schon lange vorher war klar, dass das DER Abriss des Tages wird – und sie haben jede Erwartung übertroffen. Eskalation pur: Feuer, Flammen, Konfetti, Schweiß und schließlich sogar ein Feuerwerk, das den Himmel über dem Störmthaler See in ein flackerndes Farbenmeer verwandelte. Man stand da, völlig überwältigt, und wusste: Das war ein Highfield-Moment für die Ewigkeit.


Tag 2 war intensiver, noch gemeinschaftlicher, irgendwie sogar größer als Tag 1. Ein Tag, der gezeigt hat, warum man Festivals liebt: Menschen, Musik, Momente, die man nie vergisst. Und trotzdem – wir alle wussten: Da kommt noch ein Tag.




