Bereits zum 12. mal bringt das Elbriot Festival auf dem Hamburger Großmarkt Metal Fans aus ganz Deutschland zusammen.
Bei schönstem Sonnenschein öffneten sich um 11:30 Uhr die Tore für die rund 12.000 Festivalbesucher die sich auf ein erstklassiges Line-Up freuen durften.
Den musikalischen Auftakt machte eine Stunde später, die dänische posthardcore Band Siamese.
Auf Sänger Mirza Radonjicas Frage hin, ob es noch zu früh für eine Wall of Death sei, hatte Hamburg eine klare Antwort: Für eine Wall of Death ist es nie zu früh und auch der Moshpit während “This is not a Song” hat hervoragend funktioniert.
Siamese ist definitiv eine Band die man auf dem Schirm haben sollte.

Das Finale eines Festival-Sommers
Nach einer kurzen Umbaupause folgten Future Palace aus Berlin.
Eine Band für die es sich definitiv lohnt früh da zu sein. Sängerin und Songwriterin Maria Lessing, spricht auf dem Elbriot offen über ihre Depressionen ein wichtiges Thema das sich auch in den Songs von Future Palace wiederspiegelt. Musikalisch absolut lohnenswert.

Jung, roh und explosiv.
Darf es nun ein bisschen australischer Shed Rock und Pogo sein?
The Chats hatten ihn im Gepäck: Punk-Rock vom feinsten.

Hot, Hotter, Smash Into Pieces?
Wer in den ersten Reihen in der Mittagssonne noch nicht geschwitzt hatte, tat es spätestens als Smash Into Pieces mit ordentlich Pyro im Gepäck auf die Bühne kamen. Mit einer geballten Ladung schwedischen alternative Rock & Metal, kann man absolut nichts falsch machen. Falls euch dieser Abriss auf dem Elbriot also noch nicht gereicht hat, könnt ihr Smash Into Pieces ab November für einige Shows in Deutschland sehen.

Zur Halbzeit gab sich Kissin’ Dynamite die Ehre.
Eine Band die einfach Spaß macht.In Hamburg gibt es viel Wasser, wieso also nicht eine kleine Bootstour durch das Elbriot Publikum machen? Genau das dachte sich wohl auch Sänger Hannes Braun, der, nachdem er den Wunsch des Publikums sich auszuziehen erfüllt hatte, in einem Schlauchboot zu dem Song You´re not alone auf einem Meer von Metalfans getragen wurde.
Auch Kissin´ Dynamite könnt ihr ab Oktober noch auf einigen Shows innerhalb von Deutschland sehen.

Habe ich etwas von Thrash-Metal gehört?
2016 noch gemeinsam mit Slayer, dieses Jahr mit neuem Projekt gab sich Kerry King die Ehre, und das laut, brutal und wütend, mit dem Hamburger Publikum fest im Griff.
Ein absolutes MUST wenn man Thrash-Metal mag.

Totale Zerstörung auf dem Elbriot?
Bleiben wir mit Kreator doch dem Thrash treu. Die Essener Metal-Urgesteine wissen, was sie tun. Meterhohe Dämonen-Statuen, harte Riffs und ordentlich Pyro lassen uns diesen Auftritt definitiv nicht so schnell vergessen.

Den krönenden Abschluss macht der diesjährige Headliner Papa Roach.
Neben den bekannten Hits wie Last Resort, Scars, Help oder Between Angels and Insects spielten sie auch ihren neuen Song Braindead. Doch damit nicht genug: Jacoby Shaddix zollt mit einem Cover von Linkin Parks In the End einen berührenden Tribut an Chester Bennington. Auch dem erst kürzlich verstorbenen Ozzy Osbourne erwies Jacoby mit einer kurzen Acapella Einlage von Changes die Ehre. Das Thema Mental Health und Suizidprävention ist auch für Papa Roach ein wichtiges Thema. Die Band blendete Nummern verschiedener Hilfsorganisationen ein und rief zu einer Schweigeminute in Gedenken aller auf, die den Kampf gegen die inneren Dämonen verloren haben.
Papa Roach war der perfekte Abschluss für einen großartigen Festivaltag im Herzen der Hansestadt Hamburg.
@radioactivemagazine Papa Roach Tribut an Ozzy Osbourne beim Elbriot Festival Song: Changes – Black Sabbath #paparoachelbriot #paparoach #ozzyosbourne #ozzyosbournetribut #blacksabbath
Auch in diesem Jahr war das Elbriot ein absolutes Muss. Egal ob man eher auf Punk- Rock, Metal oder Posthardcore steht, für jeden ist etwas dabei.
Es lohnt sich aber auch jetzt schon, im nächsten Jahr wiederzukommen. Merkt euch schon mal den 08.08.2026 vor.
Mit Powerwolf am Start geht das Elbriot in die 13. Runde.




