RELEASE RADAR: UNSERE FAVORITEN DER KALENDERWOCHE 47/25

Ihr habt Bock auf die neueste Musik, die Woche für Woche erscheint? Dann seid ihr hier genau richtig. In unserem Release Radar stellen wir euch jede Woche unsere Lieblingssongs zusammen, die in der aktuellen Woche veröffentlicht wurden. Egal, ob Metal, Rock, Punk, K-Pop, Pop, Hip-Hop oder Alternative. Wir stellen euch hier alles zusammen, was uns gefällt. Viel Spaß beim hören! Hier ist unser Release Radar für die Woche 46.
DAS LUMPENPACK – WIND
Es gibt Momente, da reicht schon ein Luftzug, und alles gerät ins Wanken. Wenn heiße Luft auf kalte trifft, wenn etwas in Bewegung kommt, das größer ist als man selbst. „Wind“ ist der Sound dieser Bewegung. Eine Gitarrenballade, leise und doch voller Kraft.
DAS LUMPENPACK zeigen sich hier ungewohnt still. Kein Zynismus, keine Ironie. Stattdessen Nähe. Eine Stimme, die sucht, und eine Stimme in der Stille, die hält. Zwischen Druck und Ruhe, Angst und Aufbruch entsteht ein Lied über das, was bleibt, wenn alles andere zieht: Menschen, Orte, Wärme.
„Wind“ erzählt vom Verlieren und Wiederfinden, vom Festhalten, ohne festzubinden. Vom Wissen, wohin man gehen kann, wenn es draußen stürmt. Ein Song, der nicht laut werden muss, um zu treffen. Ein Atemzug zwischen zwei Unwettern. Ein kleines Stück Sicherheit in Bewegung.
Shinedown – Searchlight
Im Release Radar geben Shinedown ihre neue Single „Searchlight“ zum Besten. Im Oktober performte die Band „Searchlight“ erstmalig live während ihres historischen Debüts in der Grand Ole Opry. Als Einleitung sagte Frontsänger Brent Smith über den Song: “Sometimes when you listen close enough to the universe and you’re willing to receive something from it- a song can come out of thin air. We didn’t find this one, it found us.”
Airbourne – Christmas Bonus
Der Weihnachtsmann bringt zwar braven Jungen und Mädchen Geschenke, aber die australischen Rocker von Airbourne haben ein Geschenk für alle Unartigen: ihre allererste Weihnachtssingle „Xmas Bonus“! Und mit Textzeilen wie „Spür die Weihnachtsstimmung, wenn du dein Bier hebst“ und „Du bist so verdammt gut, dass der Weihnachtsmann zweimal kommt“ ist klar: Das ist kein laues Weihnachtslied im Mariah-Carey-Stil. Stattdessen gibt es Schlagzeug, das wie Kanonen klingt, Gitarren, die einen umhauen, und Frontmann Joel O’Keefe in Höchstform, der mit seiner derben, kehligen Stimme schreit:
„Ich krieg jeden Tag einen Weihnachtsbonus/Du bist die Chefin, kann man wohl sagen/Du fühlst dich da unten auf die besondere Art warm an/Gib mir jeden Tag einen Weihnachtsbonus.“ Es gibt sogar eine Anspielung auf den ultimativen Weihnachtsfilm „Stirb langsam“, inklusive eines triumphierenden „Yippee-ki-yay, Motherfucker!“
KAFFKIEZ – Hast Du Noch Zeit
Dating ist nichts für Feiglinge. Und es braucht schon eine gewisse Portion Mut, jemanden zu Fragen, ob man vielleicht doch noch etwas mehr Zeit miteinander verbringen möchte. KAFFKIEZ fangen dieses fragile und intime Gefühl der Nervosität in ihrem neuen Song „Hast Du Noch Zeit“ in einer warmen Atmosphäre & einer Geschichte zum Mitfiebern ein. Ungewohnt sanfte Melodien und eine moderne Produktion greifen dabei Hand in Hand mit der wohlbekannt, angekratzten KAFFKIEZ-Attitüde.
The Pretty Wild – zero.point.genesis
Die aufstrebende Metaphysical-Metalcore-Band The Pretty Wild wird ihr Debütalbum „zero.point.genesis“ im Release Radar über Sumerian Records veröffentlichen.
The Pretty Wild ist ein genreübergreifendes, bahnbrechendes Kraftpaket, das rebellischen Geist mit roher, gefühlvoller Lyrik verbindet und damit eine Generation anspricht, die sich nach Authentizität sehnt. Sie weigern sich, sich von den Regeln und Erwartungen der traditionellen Gesellschaft einengen zu lassen, und verfolgen unermüdlich ihr Streben nach Wahrheit jenseits gesellschaftlicher Normen.
Ihre Musik ist für alle, die mutig genug sind, auszubrechen. Mit bereits über 37 Millionen Streams und ihren Debüt-Auftritten in diesem Jahr auf großen nationalen Festivals wie Welcome To Rockville und Inkcarceration 2025 sowie einer anstehenden Tournee mit Set It Off, Fame On Fire und VANA sind dem Schwestern-Duo keine Grenzen gesetzt. Sie etablieren sich immer mehr als feste Größe in der modernen Heavy-Musik.
Still Talk – Year of the Cat
Schwer zu glauben, dass ein Album, dass SO klingt, ausgerechnet am Stadtrand von Köln entstanden sein soll: STILL TALK veröffentlichen im Release Radar ihr zweites Studioalbum „Year of the Cat“ – Die Band um Sängerin Tanja Kührer ist ein Musterbeispiel für gelebten DIY-Spirit und schüttelt dennoch Songs mit Weltformat aus dem Ärmel. Das ist echt!
Mit „I Speak Your Language“ veröffentlicht die Kölner Emo-Pop-Band diesen Freitag auch gleichzeitig die Fokus-Single ihres zweiten Albums.
THE TOTEN CRACKHUREN IM KOFFERRAUM – Lieber Gott
Zwischen Sakralpop und Sünde: „Lieber Gott“ ist das sündigste Stoßgebet des Monats. THE TOTEN CRACKHUREN IM KOFFERRAUM machen Versuchung tanzbar – mit göttlich erotischem Sound, der Funktionskleidung sexy klingen lässt. Mit ihrer „Lieber Gott“ kündigt die Band ihr neues Album „Love, Hate & Engelenergie“ an, das am 13.03.2026 über Bakraufarfita Records erscheint!
Bad Omens – Left For Good
Angetrieben von düsterer, industrieller Elektronik, metallischem Sound und atmosphärischer Spannung, entfaltet sich „Left For Good“ wie ein Abstieg in die Psyche der Band – Melodie, Melancholie und Intensität verschmelzen zu einem harmonischen Ganzen. Der Song steigert sich von seinem eindringlichen Puls zu einem gewaltigen, kathartischen Ausbruch, während Sebastians Gesang zwischen engelsgleichem Falsett und durchdringenden Schreien wechselt und so gleichzeitig emotionalen Zusammenbruch und Widerstandskraft einfängt. Getragen vom eindringlichen Refrain – „Warum bleibe ich in der Mitte, warum sage ich nur ein bisschen …“ – verkörpert der Song den Konflikt zwischen Emotion und Präzision, der den Aufstieg von Bad Omens geprägt hat.
Casino Blackout – Schwerer als Luft
Mit „Schwerer als Luft“ veröffentlichen CASINO BLACKOUT im Release Radar ihr viertes Studioalbum. Musikalisch führt der Nachfolger von „Hinterhof Poesie“ die kompromisslos eigenständige Entwicklung des CASINO-BLACKOUT-Sounds fort: Pop-Punk-Energie trifft auf treibende Beats, moderne Trap-Elemente verschmelzen mit elektronischen Sounds, hymnische Refrains stoßen auf intime, verletzliche Momente.
Ein Sound, der nicht in Schubladen passt – und das wird auch bei den Feature-Gästen deutlich. Mit ITCHY-Sänger Sibbi Hier, dem Pop-Punker Zirkel und Rap-Rocker Xela Wie wird schnell klar: CASINO BLACKOUT lieben es zu experimentieren und ihre eigene Klangwelt immer wieder neu zu erkunden – eingängig und rau, ehrlich und emotional, dabei stets am Puls der Zeit. Ein Album voller Gegensätze – wie das Leben selbst: Momente, die uns tragen, und Augenblicke, die uns wieder auf den Boden holen.
Stray Kids – SKZ IT TAPE »DO IT«
Die K-Pop Band Stray Kids, die 2025 über eine Millionen Platten verkauft hat, ist mit einem neuen Album zurück namens SKZ IT TAPE »DO IT«.
FJØRT – 43
Mit dem Track „’43“ verkünden FJØRT aus Aachen im Release Radar die Ankunft ihres fünften Albums: „belle époque“ erscheint am 20.02.26.
Die erste Minute führt uns balladesk in die unvorstellbar entmenschlichte Zeit der deutschen Geschichte und spannt einen mahnenden Bogen in unsere Gegenwart. Erst dann spielt das Trio die stärkste Karte in seiner Hand: eine musikalische Entladung, die dem gerade Gehörten Nachdruck verleiht. Wenn in der folgenden Strophe „Wir haben gemordet, gebrandschatzt, geschändet, erdrosselt – wir sind dazu fähig“ mit 98°C Verzerrung geschrien und immer wieder zur Selbstreflexion angesichts dieses Entsetzens gemahnt wird, wird offensichtlich: „belle époque“ ist das bisher wortgewaltigste Album der Band.
Paula Hartmann & Berq – Gegenteil von Glück
„Den Rest der Welt kannst Du haben doch diese Nacht gehört mir Ich reiss ein Loch in mein Leben Mit dem Umriss von Dir“. Mit diesen Worten eröffnet „Gegenteil von Glück“ und setzt damit im Release Radar den Ton für dass, was folgt: Ein unversöhnliches Stück Musik, das die Schraube mit jedem Wort konsequent anzieht. Paula Hartmann und Berq veröffentlichen einen gemeinsamen Song, der genauso klingt wie man es erwarten konnte. „Gegenteil von Glück“ erscheint im Release Radar.
Emmerich x Attic Stories x Friends Don’t Lie – Wasted Youth
Die Single “Wasted Youth” von Emmerich (Moritz Hammrich), Attic Stories und Friends Don’t Lie,die im Release Radar veröffentlicht wird, ist die zweite Single vom 6 Track Sampler “Blind Date” einem Zusammenschluss von Bands des Labels Munich Warehouse und Uncle-M.
Von den Labelmachern ausgewählte Künstler:innen schaffen 1 gemeinsamen Song – ohne vor Zusage zum Projekt zu wissen, mit welchem Act die Single aufgenommen wird. Herausgekommen sind energiegeladene Kollabo-Projekte, Stilbrüche und im Zeitalter starrer Kontrollen undenkbar gewordene künstlerische Freiheiten und Kreativ-Explosionen.
Seven Blood – Life Is Just A Phase
„Not your Misery“ (Nicht dein Elend) ist eine Erklärung an die eigene Selbstermächtigung. Der Song fängt den Moment ein, in dem ich endlich eine Grenze zwischen Empathie und Selbstzerstörung gezogen habe, indem ich mich dafür entschieden habe, meinen inneren Frieden zu schützen, anstatt in die Abwärtsspirale eines anderen hineingezogen zu werden.
Im Kern liegt eine schmerzhafte Erkenntnis: „Die Art, wie du dich selbst verletzt hast, hat mich beinahe umgebracht.“ Es geht darum zu erkennen, dass das Elend eines anderen zu einer Waffe werden kann – einer Waffe, die dich in einem Kreislauf aus Schuldgefühlen und Kümmern gefangen hält. „Not your Misery“ markiert meine Entscheidung, aus dieser Rolle auszusteigen, damit aufzuhören, mich für das Chaos eines anderen kleinzumachen, und Freiheit, Klarheit und Selbstachtung über eine toxische Verbindung zu wählen.”
Aerosmith, YUNGBLUD – One More Time
Die mehrfach mit dem GRAMMY ausgezeichneten und in die Rock and Roll Hall of Fame aufgenommenen Aerosmith und der britische Multiplatin-Rockstar Yungblud haben Details zu ihrer Kollaborations-EP „One More Time“ bekanntgegeben. „One More Time“ erscheint im Release Radar und ist Aerosmiths erste neue Musik seit über zwölf Jahren. Produziert von Matt Schwartz, enthält die EP vier Originalsongs, die von Aerosmith und Yungblud gemeinsam geschrieben wurden (beide Frontmänner teilen sich den Gesang), sowie einen mitreißenden 2025-Mix des Klassikers „Back In The Saddle“.
Bastille – SAVE MY SOUL
Nach ihrer ausverkauften „From All Sides“-Arena-Tournee in Großbritannien veröffentlichen Bastille seit drei Jahren ihre neue Single „SAVE MY SOUL“. Der Song entstand, als sich die Band zu Proben für die Tournee wieder zusammenfand und die Energie, wieder in einem Raum zu sein, den Schreibprozess anregte.
Klanglich erinnert „SAVE MY SOUL“ an Bastilles „Wild World“-Ära und wirkt euphorisch und feierlich, während es Themen wie Verletzlichkeit, Verbundenheit und Reflexion behandelt.
Don Broco – Euphoria
Die britischen Alternative-Rock-Pioniere DON BROCO setzen ihren Erfolgskurs 2025 mit „Euphoria“ im Release Radar fort, einer elektrisierenden neuen Single und ihrer vierten Veröffentlichung in diesem Jahr bei Fearless Records. „Euphoria“ ist gleichermaßen verführerisch und explosiv. Der Song beginnt mit einem elektronischen, gesangsbetonten Intro, bevor er in harte Gitarren, treibende Drums und eine herrlich funkige Bassline übergeht. Die Energie des Songs entfaltet sich in tanzbaren Grooves und einem hymnischen Mitsing-Refrain („Gonna live forever!“). So fängt er den kühnen, unberechenbaren Sound ein, der die nächste Ära der Band prägen wird. „Euphoria“ macht seinem Namen alle Ehre – ein Klang- und Gefühlsrausch, der noch lange nach dem letzten Ton nachklingt.
Spanish Love Songs – A Brief Intermission in the Flattening of Time
Spanish Love Songs veröffentlichen heute ihre neue EP „A Brief Intermission in the Flattening of Time“ über Pure Noise Records. Die EP enthält drei bereits veröffentlichte Singles sowie den neuen Track „Lifers Too“ feat. The Wonder Years. Das Album ist auf allen Streaming-Plattformen verfügbar und kann hier als Vinyl und CD erworben werden. Mit „A Brief Intermission in the Flattening of Time“ kehren Spanish Love Songs nicht nur ins Studio, sondern auch zu sich selbst zurück.
Die EP folgt auf die „No Joy Sessions“ von 2025 und ist ihre erste Veröffentlichung seit „No Joy“ aus dem Jahr 2023. Sie schlägt mit stiller Intensität eine Brücke zwischen alten und neuen Zeiten. Was mit einigen spontanen Momenten mit Produzent Arun Bali begann, entwickelte sich zu einer Sammlung von Songs, die sich intim und zugleich tiefgründig anfühlen – eine Reflexion über Zeit, Verbundenheit und die zerbrechliche Kunst, alles zusammenzuhalten.
Grayshift – Birdcage
Eingehüllt in ein mitreißendes Gitarrenriff, fragt Birdcage introspektiv, wer wir sind, wenn alle Illusionen zerbrechen und nur die rohe Wahrheit unserer Freiheit übrig bleibt. Der Gesang wechselt zwischen aggressiven Schreien in den Strophen, engelsgleichem Klargesang im epischen Refrain und dämonisch-furchteinflößenden Growls, die in einem heftigen Breakdown gipfeln und jeden Hörer zum Headbangen animieren. Aufmerksame Zuhörer entdecken hier vielleicht sogar einige Anspielungen auf Anime und Videospiele.




