Meute auf dem Petersberg in Erfurt

Der Konzertsommer Petersberg hat wieder gezeigt, warum er zu den schönsten Reihen der Stadt gehört. Hoch über Erfurt, mit Blick in den offenen Sommerhimmel, wurde der Platz am Donnerstagabend zum Dancefloor.
Den Auftakt übernahm die Erfurter DJing Radikarlaaa, die zwei Stunden lang mit einem clever aufgebauten Set das Publikum in Bewegung brachte. Mit feinem Gespür steigerte sie die Energie Stück für Stück, bis die Menge spürbar heiß auf das Hauptprogramm war.

Dann betrat Meute die Bühne – elf Musiker in roten Jacken, ausgestattet mit Trompeten, Posaunen, Saxophon, großen Trommeln und Percussion. Ihr Konzept: Clubmusik neu gedacht. Statt digitaler Technik spielen sie elektronische Tracks mit echten Instrumenten, verwandeln Minimal- und Techno-Klassiker in ein pulsierendes Brass-Spektakel.
Schon bei den ersten Klängen war klar: Der Petersberg tanzt. Die wuchtigen Bassdrums, die treibenden Rhythmen und die schneidenden Bläserriffs ließen niemanden stillstehen. Menschen klatschten, sprangen, tanzten – ein ganzer Platz in Bewegung. Man spürte diese besondere Mischung aus Konzert und Rave, aus Präzision und Ekstase.
Die Band spielte sich und die Menge in einen Rausch, der bis in die letzte Reihe übersprang. Und genau darum ging es an diesem Abend: gemeinsam loslassen, tanzen, Spaß haben. Viel, viel, viel Spaß.

Musiksommer auf dem Petersberg: Hochkarätige Konzerte unter freiem Himmel




