Highfield 2025 – Tag 1: Sonne, Staub & Soundgewitter

Schon beim ersten Blick aus dem Zelt war klar: Das wird kein Tag für Frostbeulen. Die Sonne knallte so gnadenlos, dass selbst das Frühstücksbier im Schatten gefühlt sofort verdampft ist. Beste Badewetter-Stimmung am Störmthaler See – viele haben den Vormittag direkt schwimmend verbracht, bevor es hieß: ab aufs Gelände, ab in die Musik.

Frau Paul durften die Beck’s Stage eröffnen, und wow – was für ein Auftakt. Von der ersten Sekunde an haben sie die Sonne vergessen lassen (okay, fast vergessen lassen – es war wirklich brutal heiß). Wir standen mit leuchtenden Augen, schweißnass, aber überglücklich da und haben einfach gespürt: Das hier ist unser Festivalstart.



Danach ging es Schlag auf Schlag: Remote Bondage zogen uns mit ihren schrägen Vibes rein, Future Bay machten’s tanzbar und sommerlich – perfekt, um den Kreislauf in der Hitze auf Trab zu halten.
100 Kiloherz haben dann den Staub vor der Green Stage zum Beben gebracht: schweißtreibende Gitarrenriffs, Pogo, Staub in den Haaren, das volle Highfield-Paket.
Mit Kasi blieb die Energie oben, bevor die 257ers in bekannter Abriss-Manier alles in eine Riesenparty verwandelten. Wasserschlachten, Konfetti, lachende Gesichter – irgendwann hatte man das Gefühl, die komplette Crowd sei eine einzige, durchgedrehte Clique.




Am Nachmittag folgten ebenfalls Blond – bissig, witzig, stark.



Aber kaum hatte man Luft geholt, explodierten die Leoniden auf der Blue Stage: so viel Energie, dass die Bühne selbst fast abgehoben wäre.



Danach sorgten Milky Chance mit ihren entspannten Vibes für eine kleine Verschnaufpause, fast wie ein musikalischer Sundowner mitten am Tag.



Von wegen Lisbeth gaben dann den perfekten Soundtrack zum Sonnenuntergang und mit Nina Chuba ging die Sonne langsam unter und die Stimmung wurde magisch. Tausende sangen jede Zeile mit, und plötzlich war da dieses Gefühl von Gemeinschaft, das man nur auf Festivals erlebt.


Danach stand Kontra K auf der Bühne – stark und motivierend. Er hat noch einmal alles rausgeholt, als hätte der Tag nicht schon genug Energie verbrannt. Und trotzdem: Die Leute haben weiterhin alles gegeben.
Zum Abschluss zerlegten Deichkind das Gelände komplett. Neonfarben, Kostüme, Visuals, Eskalation – das war kein Konzert, das war eine interaktive Explosion.


Wir sind irgendwann völlig fertig, aber mit Dauergrinsen ins Zelt gefallen. Sonnenbrand, Heiserkeit, klebrige Klamotten – egal. Es war Liebe. Es war Highfield. Und wir wussten: Das war nur Tag 1. Am 2. Tag geht’s erst richtig los.




