Cha Eunwoo läutet mit „ELSE“ ein neues Kapitel ein

Cha Eunwoo ist zurück. Am 21. November erschien sein zweites Mini-Album „ELSE“, sein erstes Solo-Release seit fast zwei Jahren. Während „ENTITY“ (Februar 2024) noch eher introspektiv war, taucht „ELSE“ in ein mutigeres, visuell stärker definiertes Konzept ein.
Ein Teaser, der Erwartungen sprengt
Am 24. Oktober veröffentlichte Eunwoo über seine offiziellen SNS-Kanäle und YouTube überraschend ein „Coming Soon“-Video und gab damit ein Zeichen aus seinem aktuellen Militärdienstes. Der Clip kombiniert eine mysteriöse Atmosphäre mit starken visuellen Kontrasten: von zurückhaltend und nachdenklich bis hin zu einer edgy, fast cineastischen Ausstrahlung.
Das komplette Album wurde bereits vor seiner Einberufung im Juli produziert, sodass Fans auch während seiner Dienstzeit durchgehend frischen Content bekommen.
Die Tracklist von „ELSE“

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Sweet Papaya
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SATURDAY PREACHER (Title Track)
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Selfish
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Thinkin’ Bout U
Jeder Song hat seinen eigenen Vibe, aber zusammen formen sie ein kleines, vielseitiges Paket, das zeigt, wie sehr Eunwoo als Solokünstler gewachsen ist und wie viel Selbstvertrauen inzwischen in seiner Musik steckt.
Auch schauspielerisch geht es weiter
Neben der Musik bleibt Eunwoo auch auf der Leinwand präsent:
„The First Ride„ – als Yeon-min zeigt er ab dem 29. November eine neue, filmische Facette.
„The Wonderfools“ (Netflix) – hier übernimmt er die Rolle des Lee Woon-jung.
Fazit: Vier Tracks, vier Facetten
Warum immer Mini-Alben?
Ehrlicherweise bleibt am Ende ein kleiner bittersüßer Beigeschmack: Mini-Alben machen es manchmal schwer, wirklich tief in die künstlerische Entwicklung eines Solokünstlers einzutauchen. Gerade bei jemandem wie Eunwoo wünscht man sich fast automatisch ein paar Songs mehr, einfach weil man das Gefühl hat, da steckt noch so viel ungehörtes Potenzial drin, da jedes seiner Songs einen ganz anderen Vibe hat und wir hier eine neue Seite an ihm sehen. Aber genau deshalb darf man dieses Release auch als Geschenk sehen. Während seines Militärdienst hätte er sich den Aufwand nicht machen müssen und tut es trotzdem. Und allein das macht dieses Mini-Album schon wertvoller, als seine Trackzahl vermuten lässt.





