Fine. kommen aus Sprockhövel am südlichen Rand des Ruhrgebiets. Das hört man aber zu keinem Augenblick. Die drei Geschwister Timm, Julian und Josephine spielen ihren internationalen und urbanen Bedroom-Pop derartig abgeklärt und cool, dass man kaum glauben mag, dass sich das Trio erst im vergangenen Jahr gegründet hat.

Diese volle und konzentrierte Wirkung bekommen ihre Stücke nicht zuletzt dadurch, dass Fine. die volle Kontrolle über ihre Produktionen haben. Die Aufnahmen, die Mixe, die Visuals, die Videos alles stammt aus einer Hand. Besser gesagt: in diesem Fall aus sechs Händen. Josephines sanfte und oft nur halb dahingeflüsterte Stimme schlängelt sich um die minimalistischen Arrangements, ganz still, irgendwo zwischen James Blake, der atmosphärischen Stimmung von Coldplay und einem verhallten Kevin Parker. Die Sängerin erzählt dazu schmerzlich-süße Geschichten voller Selbstzweifel auf der einen und Optimismus auf der anderen Seite. Sechs Songs haben Fine. inzwischen im Repertoire, alle geprägt durch diese leichten Beats, gedehnten Bassläufe und die nötige Zeit, die Tracks wirken zu lassen. Fine. sind auf dem Sprung in eine große Zukunft. 

Am 18. November spielen sie in Hamburg in der Hebebühne.

Quelle: FKP Scorpio

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