In den vergangenen Jahren haben sich A Tale Of Golden Keys zu einer festen Größe in der deutschen Indie-Landschaft entwickelt. Ihre Songs laden zur melancholischen Wehmut ein und haben durch die selbstironische Art der Band trotzdem immer einen Hang zum Optimismus. Der spezielle Humor der Band zeigt sich nicht nur in der Interaktion mit dem Publikum, sondern auch in der Bildsprache. So werden die drei Bandmitglieder auf dem Cover des Debütalbums von Dinosauriern verspeist und auf dem zweiten Album „Shrimp“ ist selbstverständlich eine Taube abgebildet. Im Jahr 2020 melden sich A Tale Of Golden Keys mit neuem Material zurück.

A Tale of Golden Keys suchen die Stille, den Fokus, die Konzentration. Im kleinen Örtchen Eckersmühlen bei Roth hat das Trio seine Ruhe. In einem alten schiefen Haus arbeiten die Musiker dort fortwährend an neuem Material. Ihr erstes Album „Everything Went Down As Planned“ schaffte es von dort aus auf zahlreiche Club-und Festivalbühnen, in die guten Radios und in zahlreiche große Spotify-Playlisten. Mit einem Lächeln auf den Lippen fahren A Tale of Golden Keys dem Abgrund entgegen. Sie liefern den perfekten Soundtrack, um dem Ende kurz vor knapp noch von der Schippe zu springen. Von laut bis leise beherrschen sie eine beachtliche Palette an Stimmungen. Zu dritt spinnen Gitarrist und Pianist Hannes Neunhoeffer, Bassist und Organist Florian Dziajlo und Drummer Jonas Hauselt –alle drei singen übrigens –ein Netz, in dem man sich als Zuhörer unaufhaltsam immer weiter verfängt. Mit dem neuen Album „Shrimp“ aus dem vergangenen Jahr haben A Tale Of Golden Keys ein weiteres melancholisches Meisterwerk veröffentlicht. In nur zehn Tagen wurden alle Songs geschrieben und aufgenommen. A Tale of Golden Keys gelingt es so, den Flow der vielen Konzerte der letzten Monate ins Studio zu transportieren und auf Platte zu bannen. Begeisterte Reaktionen aus allen Ecken und Enden sorgten dafür, dass „Shrimp“in so mancher Jahresbestenliste auftauchte.

 

Die so entstehende Leichtigkeit spiegelt die Liebe der Band zum Konzertspielen wider, an der sich nichts geändert hat: Zuletzt fanden Hannes Neunhoeffer (Gesang, Gitarre, Klavier), Florian Dziajlo (Bass) und Jonas Hauselt (Drums) Inspiration auf verschiedenen Tourneen unterschiedlichster Prägung. Von großen Festival-Bühnen bis zu intimen Wohnzimmer-Momenten war in den letzten Jahren alles dabei. Den Blick für das Wesentliche hat das Trio trotz einiger Millionen Streams ihres ersten Albums Everything Went Down as Planned, das 2015 bei Spotify erschien nicht verloren.

Es ist demnach nur konsequent, dass Shrimp in denkbar kurzer Zeit entstand: In nur zehn Tagen wurden alle Songs geschrieben und aufgenommen. A Tale of Golden Keys gelingt es so, den Flow der vielen Konzerte der letzten Monate ins Studio zu transportieren und auf Platte zu bannen. Als eine befreiende Erfahrung beschreibt es das Trio, kurzfristig und intuitiv Ideen spinnen zu können, einfach loszulegen und die Lieder entstehen zu lassen. Den roten Faden bildet konzeptuell und musikalisch die Hingabe an den Moment. Grübeleien und weitreichende Diskussionen, die der Unmittelbarkeit der Songs im Wege stehen könnten, wurden so ausgeschlossen. Für dieses Album stimmt also das oft bemühte Sprichwort voll und ganz: Eine Platte wie aus einem Guss.

 

Denn A Tale of Golden Keys bewahren sich ihre gewohnte Lässigkeit und bleiben Freunde des Subtilen: Sie geben ihren subjektiven Sichtweisen Raum zur Interpretation durch die Zuhörer. Shrimp bekennt sich so trotz seiner musikalischen Ernsthaftigkeit zu Brüchen und Mehrdeutigkeiten: Das vertrackte Restless groovt mit jazzigem Klavier nur auf den ersten Blick unbeschwert, White lädt zum Spiel mit der Wahrheit. Das band-typische Augenzwinkern findet sich natürlich auch namensgebend im Titel des Albums, Shrimp – die Freude an der ironischen Geste hat die Band sich erhalten.

 

Tourdaten 2020/21:

16. Oktober – München, Milla Live-Club

17. Oktober – Mainz, Kulturzentrum schon schön

02. November – Köln, Gebäude 9

04. November – Hamburg, Nochtspeicher

06. November – Berlin, FRANNZ Club

16. Januar 2021 – Oberhausen, Gdanska

22. Januar 2021 – Kiel, Kulturforum Hansastraße 48

 

Tickets bekommt ihr auf Songkick oder Eventim



 

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